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  <conference>
    <title>Young Philosophy 2010</title>
    <subtitle>Graduates' Conference in Darmstadt, Germany</subtitle>
    <venue>TU Darmstadt</venue>
    <city>Darmstadt</city>
    <start>2010-08-19</start>
    <end>2010-08-22</end>
    <days>4</days>
    <release>PREVIEW</release>
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        <slug>eroeffnung</slug>
        <title>Er&#246;ffnung</title>
        <subtitle>Die Wiederverzauberung der Welt?</subtitle>
        <track>General Conference Program from Organisation Team</track>
        <type>podium</type>
        <language></language>
        <abstract>Technik zwischen Aufkl&#228;rung, Fortschritt, Mythos und Magie
</abstract>
        <description>Unter dem Thema &#8222;Die Wiederverzauberung der Welt?&#8220; wird &#252;ber Technik im Spannungsfeld von Aufkl&#228;rung, Fortschritt, Mythos und Magie diskutiert, wobei wir Beitr&#228;ge aus allen Traditionen und Schulen willkommen hei&#223;en. Dieses Jahr begr&#252;&#223;en wir insbesondere Beitr&#228;ge auch aus technik-verwandten Disziplinen wie beispielsweise Maschinenbau, Elektrotechnik, Medizin oder Ingenieurwissenschaften</description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="5">Alicia   Hennig</person>
          <person role="moderator" id="21">Kristin Finke</person>
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        <title>Filmabend/ Movie night</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>General Conference Program from Organisation Team</track>
        <type>movie</type>
        <language>en</language>
        <abstract>#9 http://www.imdb.com/title/tt0472033/ , http://en.wikipedia.org/wiki/9_(2009_film)
</abstract>
        <description>"9" is going to be the film that we will show Thursday at 8 p.m. We hope that you'll come to see it and enjoy it.</description>
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          <person role="speaker" id="1">pentabarf</person>
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        <slug>dasgolddermoderne</slug>
        <title>Das Gold der Moderne</title>
        <subtitle>Technologische Innovation als hermetisch-alchemistischer Prozess</subtitle>
        <track>Nature and Technology</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract></abstract>
        <description>In meinem Paper vertrete ich die These, dass moderne technologische Innovationen als hermetisch-alchemistische Prozesse verstanden werden k&#246;nnen. In ihnen lebt die fr&#252;hneuzeitliche Kunst des Goldmachens fort, eine magische Tradition also, die nicht in das Aufkl&#228;rungsprojekt der galileischen Naturwissenschaft einging.
Zwei Gr&#252;nde rechtfertigen meine These:
Erstens: Die Alchemie war, wie neuere Forschungsarbeiten entgegen der popul&#228;ren Vorstellung gezeigt haben, ein wichtiger historischer Vorl&#228;ufer moderner Technologieproduktion, etwa im Bereich chemischer, technischer und metallurgischer Verfahren, Kosmetika, Arzneimittel, usw. 
Zweitens: Das Aufkl&#228;rungsprojekt der galileischen Naturwissenschaft ist prim&#228;r auf das interesselose Erkennen materieller Zust&#228;nde und Vorg&#228;nge durch Experiment und Beobachtung ausgerichtet. Sowohl die fr&#252;hneuzeitliche Alchemie als auch moderne technologische Innovationen hingegen intendieren eine Verbesserung materieller Zust&#228;nde und Vorg&#228;nge bei gleichzeitiger finanzieller Bereicherung. Der Alchemist &#8222;erl&#246;st&#8220; und transformiert unedle Materie durch einen hermetischen, nur ihm verst&#228;ndlichen Prozess in reines Gold, dem haupts&#228;chlichen Zahlungsmittel der fr&#252;hen Neuzeit. Wie ich in meinem Vortrag anhand der Begriffe &#8222;Verbesserung&#8220; und &#8222;Transmutation&#8220; erl&#228;utern werde, ist die technologische Innovation das Gold der Moderne. Als magisch transformierte und dem nicht eingeweihten Konsumenten unverst&#228;ndliche Materie erobert sie den Markt und produziert gesellschaftlichen Wohlstand.
</description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="80">Andreas Kaminski</person>
          <person role="speaker" id="25">Sabine Baier</person>
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        <slug>wieistkritikantechnikmoeglich</slug>
        <title>Wie ist Kritik an Technik m&#246;glich?</title>
        <subtitle>Potential einer &#196;sthetik des Klimawandels</subtitle>
        <track>Nature and Technology</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Technik und Naturbeherrschung sind nicht nur ambivalent, weil sie unsere Bed&#252;rfnisse ver&#228;ndern, sondern auch weil sie im Zuge des Klimawandels unsere Lebensgrundlage gef&#228;hrden. Gedacht war die Technik als Medium des Fortschritts und der Aufkl&#228;rung, doch sie f&#252;hrt ins Gegenteil, ganz wie es Horkheimer/Adorno in der &#8222;Dialektik der Aufkl&#228;rung&#8220; festgestellt haben. Es stellt sich nun nicht mehr die Frage, ob wir zur&#252;ck zum Mythos sollten, sondern nur noch wie wir dahinkommen. Daf&#252;r bedarf es jedoch nicht nur einer Kritik an der Technik, sondern einer an der gesamten instrumentellen Vernunft. Diese Kritik kann aber nicht durch die herrschende instrumentelle Vernunft selbst geleistet werden. Neben der Vernunft gibt es aber noch ein zweites Mittel, welches zur Kritik in der Lage ist: die &#196;sthetik, wie sie es in der Romantik bereits tat und wie ihr Schiller, Adorno oder auch B&#246;hme bescheinigen.
Die Kunst&#228;sthetik ist allerdings, nach dem Scheitern der historischen Avantgarde (B&#252;rger) und wegen der Kulturindustrie (Horkheimer/Adorno) chancenlos bei der Kritik. Es bleibt die Natur&#228;sthetik als die andere &#196;sthetik, die heute wieder ihre Chance bekommt, da es &#8211; u.a. aufgrund des Klimawandels &#8211; eine R&#252;ckkehr zur Natur gibt, die nun &#187;vielfach gewaltsam ihren Platz&#171; zur&#252;ck erobert (Vietta). In der Untersuchung, ob die Natur&#228;sthetik heute in der Lage ist, die instrumentelle Vernunft zu kritisieren, bleibt ern&#252;chternd. Von vier unterschiedenen Arten der Natur&#228;sthetik als Wahrnehmung sind gerade die in der instrumentellen Vernunft verwickelt, welche am leichtesten zug&#228;nglich sind, w&#228;hrend die Art der Naturwahrnehmung, welche eine Kritik leisten k&#246;nnte, uns kaum zug&#228;nglich ist. Also: Es zeigt sich, dass eine Natur&#228;sthetik kaum in der Lage ist, die instrumentelle Vernunft und damit die Naturbeherrschung und die Technik zu kritisieren, sodass man sich auf anderen Wege einer solchen Kritik n&#228;hern muss, wenn man k&#252;nftig Krisen der Vernunft vermeiden will &#8211; so es denn &#252;berhaupt m&#246;glich ist.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="41">Andrea Banovic</person>
          <person role="speaker" id="43">Sebastian Nagel</person>
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        <slug>neuertechnikundadhochypothesenvomwissenschaftstheoretischenstandpunkt</slug>
        <title>Neue Technik und ad-hoc-Hypothesen vom wissenschaftstheoretischen Standpunkt</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Theories of Technology</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Ein Problem in der Wissenschaftstheorie ist die Frage nach der Bewertung von Hypothesen, die ad hoc sind. Karl R. Popper schl&#228;gt vor, solche Hypothesen immer abzulehnen. Er behauptet weiters, dass Vertreter von Best&#228;tigungstheorien, wie etwa Rudolf Carnap, die Regel ``Gebrauche immer die Hypothesen, die am meisten ad hoc sind!'' als unerw&#252;nschtes Nebenprodukt erhalten. Imre Lakatos und Paul Feyerabend schlagen vor, ad-hoc-Hypothesen nicht immer zu vermeiden. In dieser &#220;bersicht sind also die Positionen von Popper und Carnap kategorisch, jene von Lakatos und Feyerabend gem&#228;&#223;igt. 

Nun l&#228;sst sich aber zeigen, dass Poppers Zuordnung zu undifferenziert ist. N&#228;herhin zeigen wir, dass die Positionen von Feyerabend und Carnap hinsichtlich ad-hoc-Hypothesen eine wesentliche Annahme gemein haben - und diese gemeinsame Annahme bezieht sich auf den Stellenwert von Technik. Wir werden in unserem Vortrag f&#252;r folgende These argumentieren:

These. Man soll ad-hoc-Hypothesen genau so akzeptieren, dass dadurch Technik weiterentwickelt wird.

F&#252;r die Position von Feyerabend machen wir dies anhand einer seiner Untersuchungen &#252;ber Galilei klar. F&#252;r die Position Carnaps zeigen wir dies im Rahmen einer seiner Best&#228;tigungstheorien: Es gilt hier nicht allgemein, dass jene Hypothesen zu verwenden sind, die am meisten ad hoc sind (d.h. die am wenigsten &#252;ber die Beobachtungsdaten hinausgehen). Vielmehr gilt, dass man genau dann &#252;ber die Beobachtungsdaten hinausgehen sollte, wenn man dadurch Beobachtungss&#228;tze untersucht, die gem&#228;&#223; einer Theorie sehr nahe liegen, die jedoch aufgrund der bisherigen Beobachtungsdaten sehr unwahrscheinlich sind. Dies ist - wie wir anhand von Beispielen zeigen wollen - meistens dann der Fall, wenn man mit neuen technischen Mitteln, wie z.B. Teilchenbeschleunigern, neue Daten gewinnt.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="54">Christian J. Feldbacher</person>
          <person role="moderator" id="31">Suzana Alpsancar</person>
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        <slug>aufklaerungmedialeverzauberungundselbstaufklaerungderphilosophie</slug>
        <title>Aufkl&#228;rung, mediale Verzauberung und Selbstaufkl&#228;rung der Philosophie</title>
        <subtitle>Von der Pflicht zu experimentieren und popularisieren</subtitle>
        <track>Enlightenment vs. Reenchantment</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>W&#228;hrend die Aufkl&#228;rungsphilosophien vor allem politische, soziale und gesellschaftliche Ver&#228;nderungen zum Ziel hatten, steht Philosophie heutzutage im Zeichen der Selbstaufkl&#228;rung. Die Philosophie des 20. Jahrhunderts ist gepr&#228;gt von metakritischen Stimmen, die sich auf die eigene T&#228;tigkeit beziehen und einen sprachphilosophischen Prozess der Selbstaufkl&#228;rung eingeleitet haben. Was die Str&#246;mungen der philosophischen Aufkl&#228;rung jedoch von den heutigen analytischen Traditionen fundamental unterscheidet, ist die Vielfalt der sprachlichen Darstellungsformen. Grund f&#252;r die heutige relative Formenarmut ist eine im Kontext der Verwissenschaftlichung der Philosophie vollzogene Einschr&#228;nkung der philosophischen Methode, welche unzertrennbar mit dem propositionalen Gehalt und der literarischen Gestalt verbunden ist. Obwohl die Nutzung verschiedener medialer und literarischer Formen seitens vieler Philosophen mit Skepsis betrachtet wird, erscheint das Zeitalter der Aufkl&#228;rung mit seinem Strukturwandel der literarischen &#214;ffentlichkeit jedoch als wesentliche Grundlage f&#252;r gegenw&#228;rtige &#214;ffentlichkeits- und Wissenschaftsm&#228;rkte. Die Philosophie steht nicht nur vor dem Problem, ihre Handlungs- und Ausdrucksm&#246;glichkeiten nicht angemessen auszusch&#246;pfen, zudem w&#228;hnt sie sich allzu oft au&#223;erhalb dieses Marktgeschehens.</abstract>
        <description>Neben den Formen des Dialogs und Essays erleben u.a. der Reisebericht, das Theaterst&#252;ck, der (philosophische) Roman, die Kunstkritik, der Brief, die Form der philosophischen Reflexionen (Pens&#233;es) und der philosophische Salon eine Aufwertung und Beliebtheit unter den 'Aufkl&#228;rern'. W&#228;hrend Denis Diderot sein Publikum in beinahe allen diesen Formen verzauberte, ist er zudem zentraler Mitgestalter einer der am meisten umk&#228;mpften Wissensform der Aufkl&#228;rung: die Enzyklop&#228;die. In diesem Sinne sind die Aufkl&#228;rungsbestrebungen nicht nur als Wegbereiter unseres modernen Enzyklop&#228;diewissens (bis hin zu Wikipedia) anzuerkennen, zugleich sind sie Ausdruck einer performativen Verzauberung der Publikumswelt. In der Retrospektive erscheint das Zeitalter der Aufkl&#228;rung mit seinem Strukturwandel der literarischen &#214;ffentlichkeit als fundamentale Grundlage f&#252;r gegenw&#228;rtige &#214;ffentlichkeits- und Wissenschaftsm&#228;rkte. Diderots Aufruf zu Klarheit im Denken sowie zur Popularisierung philosophischer Ideen ist ein Hinweis darauf, wie eng die Ideale aufkl&#228;rerischer Klarheit mit den Bedingungen und Bestrebungen moderner Massenmedien zusammenh&#228;ngen. Dennoch wird die Nutzung medialer Formen seitens vieler Philosophen mit Skepsis, Distanz und abwertendem Argwohn betrachtet. Wer sich in den technologisch-medialen Zirkus begibt, dem kann der Status, ein ernstzunehmender Philosoph zu sein, in der Fachgemeinschaft abgesprochen werden. Dieses naive Vorurteilsdenken ist nur ein Beispiel f&#252;r den n&#246;tigen Prozess der Selbstaufkl&#228;rung, welcher der akademischen Philosophie bevorsteht, m&#246;chte sie nicht als marginalisiertes, unzeitgem&#228;&#223;es Kulturgut zwischen Wissenschaftsgeschichte und &#214;ffentlichkeitskultur &#252;brigbleiben.</description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="52">J&#246;rg Bernardy</person>
          <person role="moderator" id="10">Silke Vetter-Schulthei&#223;</person>
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        <slug>sindwirallesophisten</slug>
        <title>Sind wir alle Sophisten?</title>
        <subtitle>&#220;berzeugen und Wahrheit im verwobenen Spiel von Mythos und Logos</subtitle>
        <track>Enlightenment vs. Reenchantment</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Der Logos gilt f&#252;r uns seit jeher als Symbol f&#252;r das rationale und wissenschaftliche Denken und Sprechen. Er &#252;berwindet und destruiert den vorangehenden Mythos, dessen Ursprung ein Vakuum an fehlenden Erkl&#228;rungen der Welt sein soll. Der Beginn dieser geistesgeschichtlichen Entwicklung wird zwischen das 6. Und 5. JH. v.Chr. gesetzt: Der Philosoph vertreibt und verurteilt den Dichter. 
Foucault beschreibt dies als einen Wandel im Willen zur Wahrheit, der als subtiles Ordnungselement des Diskurses, Denken und Interaktion bestimmt. Es kommt nun nicht mehr darauf an was der Diskurs ist, ob er in legitimierter, formalisierter Weise und so autorisiert die Wahrheit spricht, sondern was er aussagt. Die Aussage und ihre Struktur waren zum Zentrum der Wahrheit geworden: Die Welt wurde schrittweise von ihrer Vielheit in eine Einheit eingefangen. Der &#252;ber die Bestimmung der Vielheit hinausgehende Mythos verliert sein Privileg.
Doch wenn gerade die Technik, als vermeintliche "Konsequenz" des voranschreitenden Logos, dem Mythos erneut Macht und Einfluss verleiht, muss die Stringenz der zuvor geschilderten Entwicklung zumindest in Zweifel gezogen werden. Die t&#233;chne verweist schon in ihrem Grundzug auf die Erweiterung von M&#246;glichkeiten und Kenntnissen, denen ein Kreis von Unkundigen gegen&#252;bersteht. Diese m&#252;ssen dem wahren Diskurs der t&#233;chne vertrauen. Die Technik und auch die kapitalistische Moderne werden zusammen zum Zugpferd des verwobenen Spiels zwischen Mythos und Logos. Eine Trag&#246;die (Simmel) oder ein Drama (Cassirer) nicht nur der Kultur, sondern auch der Technik?  
Doch offenbart sich in diesem Spiel eine Ordnungslogik des Erfolgs, des geschickten &#220;berzeugens, die mit einem dritten geistesgeschichtlichen Begriff als &#8222;Rhetorik&#8220; bezeichnet werden k&#246;nnte. Das Feld in dem sich die Sophistik geschickt zwischen Mythos und Logos hin und her bewegte. So m&#252;ssen wir uns die Frage stellen: Haben wir uns den Sophisten angen&#228;hert oder sind wir gar selbst solche geworden?</abstract>
        <description>Warum sollten wir uns die Frage, ob wir alle Sophisten sind stellen?
In geistesgeschichtlichen Darstellungen findet sich h&#228;ufig die Meinung, der Logos (=L.) h&#228;tte den Mythos (=M.) zwischen dem 6. und 5. Jhdt. v. Chr. verdr&#228;ngt. Dies beruht auf einer unzureichenden Bestimmung des Mythos, als etwas, das die Welt mittels &#252;bernat&#252;rlicher Kr&#228;fte erkl&#228;rt.
Der M. ist die Sage (das Ausgesagte), die im Erz&#228;hlen reproduziert wird. Er stellt ein Offenbaren dar, dem seine &#196;u&#223;erung nie gen&#252;gt. So zeigt sich eine Hierarchie zwischen dem Sagenden und dem H&#246;rer. Der Sagende offenbart dem H&#246;rer Erlebnisse, Erfahrenes und Erkanntes. Der M. hat so die Funktion zu erziehen und zu belehren, seine Wahrheit speist sich aus der Form der Offenbarung.
Der Ursprung des Wortes &#8222;L.&#8220; hingegen liegt bei Sammlung, Lese, Legen. Von dort spannte sich seine Bedeutung zu Berechnung, Rechenschaft, Beweis, sowie zur Rede und dem Gegenstand der Rede. Der L. rechnet (im urspr&#252;ngl. Sinn &#8222;in eine Ordnung bringen&#8220;) das im Reden beisammen Vorgelegte. Die Wahrheit ergibt sich aus dieser Strukturierung des Seienden in der Rede. Dem L. wird so gefolgt und nicht wie dem M. geglaubt.
Der Konflikt zwischen M. und L. beginnt mit Xenophanes. Auf seinen Reisen kam er mit fremden Mythen in Kontakt und nutzte diese Erfahrungen zu einer allgemeinen Kritik der Mythen. Gem&#228;&#223; dem aristotelischen Konzept der &#8222;T&#233;chne&#8220; nutzte er damit den L. Die T&#233;chne zeigt aber, als objektive Kultur, eine Eigendynamik (Simmel): Den Kundigen der T&#233;chne stehen die Unkundigen gegen&#252;ber, die dem Diskurs der T&#233;chne vertrauen. Nach Cassirer ist diese Sicht aber unterkomplex. Die objektive Kultur entfaltet ihre Dynamik erst in der Rezeption; diese stellt keine Aufnahme, sondern ein Nachvollziehen dar. D. h. das Gesprochene erh&#228;lt seine Form als L./ M. erst in der Rezeption! Doch geht die Verwobenheit tiefer: In jedem L. zeigen sich Elemente des M., ebenso wie sich im M. Elemente der Ordnung des L. finden.
Was besagt dies nun f&#252;r die Wahrheit des Gesprochenen? Verbirgt sich in der Hervorbringung des Gesprochenen nicht eine Dynamik, die wir als &#8222;Rhetorik&#8220; fassen m&#252;ssen? F&#252;r die Sophisten war der L. ein gro&#223;er Bewirker, der Einfluss auf die Welt aus&#252;bt. Seine Kraft erh&#228;lt der L. aber nicht nur aus seinem Wesen, sondern auch durch sein Gesprochenwerden, in dem er zum &#220;berzeugenden und Wahren wird. In einer Kultur in der &#220;berzeugungskraft wirtschaftlich entlohnt wird, k&#246;nnte so die Frage, ob wir alle Sophisten geworden sind, zentral sein.</description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="18">Oliver Honer</person>
          <person role="moderator" id="10">Silke Vetter-Schulthei&#223;</person>
        </persons>
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        <slug>dieanthroposophiealswiederverzauberungaufgeisteswissenschaftlicherebene</slug>
        <title>Die Anthroposophie als Wiederverzauberung auf geisteswissenschaftlicher Ebene</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Enlightenment vs. Reenchantment</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Das Urteil scheint klar: Die Welt ist entzaubert. Morris Berman beschreibt in seinem Buch &#8222;Wiederverzauberung der Welt&#8220;, wie sich die Menschen mit Beginn einer zunehmend wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit ihrer Umgebung als Beobachter der Welt, in der sie leben, herauskristallisierten. Durch das aufkommende Interesse einer rein rationalen Erkl&#228;rung der Welt, basierend auf empirischer Forschung, fand eine Entzauberung der Welt statt, in der der Glaube an &#252;berrationale Gr&#252;nde f&#252;r das Geschehen in der Welt keinen Platz mehr zu haben scheint. W&#228;hrend der Mensch sich zuvor mit seiner Welt verbunden f&#252;hlte, sich &#252;ber sie identifizierte und sich als ihr zugeh&#246;rig verstand, so betrachten und untersuchen wir sie heute mit Abstand und meinen, durch diese Art von Umgang Kontrolle &#252;ber sie zu gewinnen.
Wenn wir die zuvor genannten Thesen anerkannt haben: Was genau steckt dann hinter dem Bed&#252;rfnis der Wiederverzauberung? Anscheinend befinden wir uns in einem nicht zufrieden stellenden, entzauberten Zustand, dem der Begriff der Wiederverzauberung entgegengehen soll. Wir interpretieren die Welt zwar auf rationaler Ebene, dennoch gibt es Bereiche, die sich einer rationalen Erkl&#228;rung verschlie&#223;en.
Das Konzept, mit dem wir versuchen, uns der Welt wieder zu n&#228;hern, uns von unserem reinen Beobachtungsposten zu entfernen, muss jedoch vom analysierten Zustand ausgehen und unser heutiges Bed&#252;rfnis nach rationalen Erkl&#228;rungen stillen, als auch gen&#252;gend &#8222;Zauber&#8220; lassen, die Welt &#252;berempirisch interpretieren zu k&#246;nnen.</abstract>
        <description>Die Anthroposophie Rudolf Steiners scheint dies leisten zu k&#246;nnen. Sie betrachtet den Menschen wieder unabl&#246;sbar von seiner Welt und in einer gemeinsamen Entwicklung mit ihr. Steiner verstand die Anthroposophie als Geisteswissenschaft, die sich durch den Gebrauch des Verstandes erschlie&#223;t und wehrte sich vehement dagegen, sie auf reinen Glauben zu gr&#252;nden. Dar&#252;ber hinaus sollte die Anthroposophie die Grundlage bieten, die Strukturen gegenw&#228;rtiger Gesellschaft aktiv zu ver&#228;ndern. Es gilt festzuhalten, dass die Anthroposophie ein Versuch ist, unser Bed&#252;rfnis nach logischen Erkl&#228;rungen zu stillen und gleichzeitig keinen Bogen um unsere rational nicht begr&#252;ndbaren Erfahrungen zu machen.</description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="63">Leila Horstmann</person>
          <person role="moderator" id="10">Silke Vetter-Schulthei&#223;</person>
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        <slug>soundfilesundtempeltueren</slug>
        <title>Soundfiles und Tempelt&#252;ren</title>
        <subtitle>Vom zeitlosen Zauber der Technik</subtitle>
        <track>Art and Aesthetics in a Technical World</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Vor dem Fragen nach der Wieder-Verzauberung gilt es zun&#228;chst, dem Zauberhaften im Begriff der Verzauberung nachzusp&#252;ren. Fasst man diese in bestimmter Form als anthropologische Konstituente auf, so zeigt sich, dass Verzauberung den Weisen und den Ahnungslosen ergreifen kann, Kinder und Erwachsene, den Romantiker und den Techniker. Offensichtlich zeigt sich Verzauberung nicht so sehr als eine Frage der epochalen Zuordnung, sondern vielmehr als ein Lebensspiel, das den Weltzugang des Einzelnen bestimmt. 
Dem im Tagungsprogramm vorgegebenen, restituierenden &#8222;Wieder&#8220; der Verzauberung wird die These gegen&#252;bergestellt, dass Verzauberung von jeher und immer schon und immer noch geschieht und nicht an Epochen gebunden ist. Vielmehr findet sich der Einzelmensch im jeweiligen Zeithorizont und im Rahmen seiner epistemischen Kompetenz jeweils unterschiedlich vor die Affektion von Verzauberung gestellt. Das aufkl&#228;rende sapere aude setzt das aristotelische thaumazein nicht au&#223;er Kraft.
Eine diachronisch angelegte Denklinie soll die These st&#252;tzen: Antike Ingenieurskunst, die geheimnisvoll sich &#246;ffnende Tempelt&#252;ren ausdachte oder den Koloss von Rhodos als G&#246;tterbild aufstellte, ist sowohl Ausweis hoch entwickelten Sachwissens als auch Ausf&#252;hrungsorgan stadtpolitisch gewollter Intention, Menschen in gezielte Bewunderung zu versetzen. Dieser Doppelcharakter des Technischen, Triumph der Ratio und Quelle von Mythos zu sein, begleitet den Fortgang ingenieursm&#228;&#223;iger Bem&#252;hungen.  Mit der Zunahme von Technisierung nimmt auch die Dom&#228;ne von Verzauberung zu. Das alte Muster gilt weiter: Technikentwicklungen erweitern den Raum rational erkl&#228;rbarer Funktionalit&#228;ten und vermehren zugleich das Potenzial verzaubernder Affektion f&#252;r diejenigen, deren Weltzugang dies zul&#228;sst. Wer sich per Soundfile an Motorenger&#228;uschen berauscht, nutzt Technik nicht nur als Zauberstab, sondern autorisiert Technik als Etwas, was ihn in Begeisterung bringt.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="75">Alexander Diroll</person>
          <person role="speaker" id="23">Johannes Unholtz</person>
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        <slug>mobilemusikalsaesthetischeverzauberungdesalltags</slug>
        <title>Mobile Musik als &#228;sthetische Verzauberung des Alltags?</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Art and Aesthetics in a Technical World</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Mein Dissertationsprojekt widmet sich dem mobilen Musikh&#246;ren mit portablen Abspielger&#228;ten (wie etwa dem &#8222;Walkman&#8220; oder dem &#8222;iPod&#8220;). Ich betrachte das mobile H&#246;ren als eine besondere Form der &#228;sthetischen Erfahrung im Alltag. Diese Erfahrung betrifft weniger die konkret geh&#246;rte Musik, als vielmehr die Alltagssituation als Ganze. Diese wird durch die Musik, die mittels Kopfh&#246;rer in das  Erleben der Situation eingespielt wird, sinnlich-akustisch verwandelt und erh&#228;lt einen &#228;sthetischen Akzent. Ein typisches Setting hierf&#252;r ist die H&#246;rsituation in der Stra&#223;enbahn, etwa auf dem Weg zur Arbeit. Dort zeigt sich deutlich die Verschr&#228;nkung von praktischen Erfordernissen (p&#252;nktlich zur Arbeit kommen, Ticket f&#252;r die Bahn kaufen etc.), technischer Bet&#228;tigung (Abspielger&#228;t einschalten, Musik ausw&#228;hlen, Playlist ansteuern, lauter/leiser stellen, Song &#252;berspringen etc.)und &#228;sthetischer Zuwendung (zur Musik selbst oder zur &#8222;Atmosph&#228;re&#8220; der Situation).
Meine These hierzu lautet: In einer alltagsweltlichen Situation wird durch technische/technologische Mittel eine individuelle &#228;sthetische Zuwendung hervorgerufen, die die Situation transzendiert. Diese Zuwendung besteht in der gesteigerten Aufmerksamkeit f&#252;r die Pr&#228;senz (Gumbrecht) oder das Erscheinen (Seel) der mit technischen Mitteln sinnlich modifizierten Situation.
Ausgehend von dieser These und dem typisierten Stra&#223;enbahn-Setting w&#252;rde ich in einem Vortrag/einer Diskussion gerne danach fragen, inwiefern sich hier von der "Verzauberung" des Alltagserlebens durch mobile Musik &#8211; und das bedeutet eben: durch portable Abspielger&#228;te &#8211; sprechen l&#228;sst. Begegnet man mit Hilfe des MP3-Players dem Alltag mit "magischen" Mitteln, da man per Tastendruck die akustische Wirklichkeit &#252;berspielen kann? Tritt man dabei aus dem Alltag heraus oder handelt es sich vielmehr selbst um eine v&#246;llig allt&#228;gliche Handlung? Bleibt am Ende nur die Sehnsucht nach Verzauberung, die l&#228;ngst schon wieder durch die Routine des mobilen H&#246;rens eingeholt worden ist?</abstract>
        <description>- Das mobile H&#246;ren als historische Erscheinung (Individualisierung, technische Mittel)
- Alltagswelt und &#228;sthetische Erfahrung
- Mobiles H&#246;ren als &#228;sthetische Erfahrung: Das Stra&#223;enbahnsetting
- Der MP3-Player als magisches Mittel (technology of enchantment)?
</description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="78">Paul Gebelein</person>
          <person role="speaker" id="30">Stefan Niklas</person>
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        <room>36</room>
        <slug>understandingtheprocessoftechnologyresearchandtheirimpactontherealworld</slug>
        <title>Understanding the process of technology research and its impact on the real world</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Technology at Work</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>This paper aims at observing the process of technology research &amp; development and their impact on the real world. We explicitly focus on the area of Ubiquitous computing (UbiComp) as reference example.
UbiComp touches our lives for a couple of years now. Devices such as 3G-phones (including GPS and various sensors) became commercially available and are all around us. Several aspects of today&#8217;s available technology are result of longterm research and problem solving within UbiComp, before they could finally surface today&#8217;s market.
Contrastly, a question that researchers are often confronted with by audience not acquainted with the topic is: &#8220;ok, i understand what you&#8217;re doing, but what is it good for?&#8221;, i.e., the question beyond the technical challenge &#8211; the significance for the real world.
Taking research on UbiComp as example, one can identify three major phases: vision, research and impact &amp; implication. Whereas ideas emerge that are not yet fully thinkable, problems are identified in the phase of research, initial solutions are proposed (feasibility) and approaches improved (maturity) to pave their way into the market. Important to note is that only in the last phase the purpose of technology becomes understandable by lay users and its impact can be measured by its success in terms of acceptance. Besides predicting the success beforehand it is not less difficult to predict the implication, i.e., consequences of technology. Several examples show evidence that use of technology can sur- prisingly change according to the user&#8217;s needs (e.g., texting using SMS, location estimation by WiFi or DECT, etc).
Another issue that is often discussed is the implication on privacy. While researchers are often confronted with this question, it is surprising how users actually trade privacy (as commodity) for benefits gained by available technology (e.g., Google Mail, Facebook, Cookies etc.). Together with emerging technology our understanding of privacy is seemingly changing.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="2">Kai Denker</person>
          <person role="speaker" id="31">Suzana Alpsancar</person>
          <person role="speaker" id="47">Ulf Blanke</person>
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        <slug>lesungdarmverlag</slug>
        <title>Darmverlag-Lesung</title>
        <subtitle>Thema "Wiederverzauberung der Welt durch Magie"</subtitle>
        <track>Art and Aesthetics in a Technical World</track>
        <type></type>
        <language>de</language>
        <abstract>Die Darmverlag-Lesung zum Thema "Die Wiederverzauberung der Welt durch Magie" findet am Freitag, den 20.8.2010 in Raum 36 des Schlosses (S3 13) ab 18.00 Uhr statt. 

</abstract>
        <description>Die Darmverlag-Lesung zum Thema "Die Wiederverzauberung der Welt durch Magie" findet am Freitag, den 20.8.2010 in Raum 36 des Schlosses (S3 13) ab 18.00 Uhr statt. 

Intro: "Der Geschmack von die Pudding" von Dr. King Fung
Des weiteren Texte von;
Jan Vogelbacher
Tobias Reckermann
Ugur "Us" Bozkurt
...Dr. Donald Fuck Darco.

&#220;ber die Willk&#252;r, den Zufall und das Schicksal.
Metaverschiebung und Wissenschaft auf dem Kopf.

Meister Vergesslich sagt : "Wenn du sie nicht &#252;berzeugen kannst, verwirre Sie."

Die Texte werden in Form einer Brosch&#252;re (=Paper) zum (vorraussichtlichen) Preis von 5 Euro vor Ort erh&#228;ltlich sein. Dort werden auch einige Bilder der Vernissage am Samstag abegruckt sein.</description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="75">Alexander Diroll</person>
          <person role="moderator" id="76">Jan Vogelbacher</person>
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        <slug>esocexkursion</slug>
        <title>Esoc-Exkursion</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Technology at Work</track>
        <type>other</type>
        <language>en</language>
        <abstract>Die Exkursion findet am Freitag, den 20.8.2010 von 13.30 bis 15.00 Uhr statt. Gemeinsamer Treffpunkt: 12.30 Uhr am Schloss (S3 13 - Schlosshof).</abstract>
        <description>Die Exkursion findet am Freitag, den 20.8.2010 von 13.30 bis 15.00 Uhr statt. Gemeinsamer Treffpunkt: 12.30 Uhr am Schloss (S3 13 - Schlosshof).</description>
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          <person role="speaker" id="1">pentabarf</person>
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        <slug>grillabend</slug>
        <title>Grillabend - open flames</title>
        <subtitle>meat meets flames</subtitle>
        <track>General Conference Program from Organisation Team</track>
        <type>other</type>
        <language>en</language>
        <abstract>Sozialisierung in Abwesenheit von Technik
Teill&#246;sung des Welthungerproblems</abstract>
        <description>siehe Abstract</description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="6">Jochen Becker</person>
          <person role="moderator" id="2">Kai Denker</person>
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        <slug>experimentellepolitikalskulturtechnikdesdemokratischenfortschritts</slug>
        <title>Experimentelle Politik als Kulturtechnik des demokratischen Fortschritts</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Technocracy and Political Philosophy</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Der Begriff des Fortschritts ist auf zweifache Weise eng mit dem der Technik verwoben.
Technik, als ein materielles und methodisches Verm&#246;gen und Fortschritt, als formale
Kategorie der Relation, weisen beide instrumentellen Gehalt auf, d.h. sie sind vor allem Mittel
zu Zwecken. Wof&#252;r genau (eine) Technik eingesetzt oder worin genau ein Fortschritt erzielt
wird ist mit ihnen nicht gesagt. Zum anderen ist ein wie auch immer gearteter Fortschritt f&#252;r
die Menschheit ohne die zentrale Bedeutung von Technik(en) undenkbar. Menschliche
Evolution selbst ist ein Resultat der Beherrschung von Technik(en).
Meist wird der Begriff Technik jedoch nur in Engf&#252;hrung gelesen, als materielles Artefakt
und/oder materieller Prozess. Dem Begriff der Kulturtechniken (Kunstfertigkeiten), zu denen
auch das Verm&#246;gen geh&#246;rt immaterielle und soziale Prozesse zu organisieren, muss aber in
modernen, funktional differenzierten Gesellschaften eine zentrale Bedeutung zugewiesen
werden. Der Technikbegriff darf insofern nicht vereinseitigt werden.
In der philosophischen Tradition des kritischen Rationalismus taucht im Zusammenhang mit
der Frage nach der wissenschaftlich angemessenen Methode zur Weiterentwicklung der
Gesellschaft der Begriff der Sozialtechnik auf. Dieser behauptet die Zweckm&#228;&#223;gkeit des
methodischen Rationalismus als L&#246;sungsstrategie gesellschaftlicher Probleme. Sein
&#196;quivalent auf politischer Ebene ist der Begriff der experimentellen Politik. Dabei geht es um
die Entwicklung eines politisch-technischen Instrumentariums zur L&#246;sung dieser Probleme.</abstract>
        <description>Die Definition des &#8218;Problems&#8217; ist jedoch einer der Hauptkritikpunkte am Kritischen
Rationalismus. Wer &#252;ber Definitionsmacht verf&#252;gt, bestimmt welche Probleme angegangen
und welche &#252;bersehen werden. Dar&#252;ber hinaus stellt sich die Frage nach der konkreten
Sozial-&#8218;Technik&#8217;, d.h. Methode, nach ihrer Transparenz und ihren Partizipationsm&#246;glichkeiten
im Sinne eines &#8218;demokratischen&#8217;, also am gesamten &#8218;demos&#8217; ausgerichteten, Fortschritts.
Der Vortrag beleuchtet neben dem Begriff der Kulturtechnik zun&#228;chst den Zusammenhang
zwischen Fortschritt und &#8218;demos&#8217;. Im weiteren Verlauf soll versucht werden ein Bild von den
Anforderungen an das Konzept experimenteller Politik als einer m&#246;glichen Kulturtechnik der
Zukunft zu zeichnen, um dieses abschlie&#223;end in der Anwendung des kommunikativen Vernunftbegriffs zu vervollst&#228;ndigen.</description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="73">Jan  Sch&#228;fer</person>
          <person role="speaker" id="51">Sebastian Mesletzky</person>
        </persons>
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        <slug>dialektikvontechnikundideologie</slug>
        <title>Dialektik von Technik und Ideologie</title>
        <subtitle>Zum Bewusstsein der "technischen Gesellschaft"</subtitle>
        <track>Technocracy and Political Philosophy</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Dieser Vortrag soll der Frage nachgehen, inwiefern Technik &#8222;Ideologie&#8220; ist bzw. ob Technik eine neue Form von Ideologie ist. Dazu sollen Beitr&#228;ge verschiedener Exponenten der &#8222;Kritischen Theorie&#8220; aus den 40er, 50er und 60er Jahren dargestellt werden, um darauf aufbauend eine abstraktere Theorie zu entwerfen, die nicht nur unmittelbar f&#252;r Technik G&#252;ltigkeit beansprucht.
</abstract>
        <description>Historisch war die Technik eines der bedeutendsten Elemente des Fortschrittes, im Sinne einer Mehrung der Freiheit des Menschen. Doch an einem gewissen geschichtlichen Punkt schien sich dies zu transformieren und Technik wurde ein Element der Herrschaft des Menschen &#252;ber den Menschen.

Das Umschlagen von Mythos in Aufkl&#228;rung und von Aufkl&#228;rung in Mythos ist ein klassisches Thema der Kritischen Theorie. &#220;berlegungen zur Technik wurden dabei haupts&#228;chlich von Herbert Marcuse angestellt, der analysierte wie Technik, sowie technische Rationalit&#228;t als Denkform, zur Verschleierung von Herrschaftsverh&#228;ltnissen beitragen. Teilweise wurde Marcuse auch so interpretiert, dass nach ihm die Verschleierung von Herrschaft der Technik immanent sei. J&#252;rgen Habermas stellte ihn seinem, f&#252;r seine sp&#228;tere Theorie grundlegendem Werk, &#8222;Wissenschaft  und Technik als Ideologie&#8220;, etwa eine derartige Interpretation an. Habermas Versuch die Genese von &#8222;Technik als Ideologie&#8220; nachzuzeichnen, enth&#228;lt zwar durchaus spannende Punkte, bleibt aber aufgrund falscher Pr&#228;missen (insbesondere was seine Darstellung der Kritik der Politischen &#214;konomie anbelangt), defizit&#228;r.

Basierend auf dieser mittlerweile schon recht alten Diskussion, m&#246;chte ich versuchen eine breitere Perspektive, in der Tradition eines anderen Stranges der Kritischen Theorie, n&#228;mlich jener von Horkheimers und Adornos &#8222;Dialektik der Aufkl&#228;rung&#8220;, auf das Problem von Technik als Ideologie (im Sinne von Verschleierung von Herrschaft) zu geben. Technische Rationalit&#228;t als Denkform scheint sich immer weiter auszubreiten. Doch ist dies auf einen verst&#228;rkten Einsatz von Technik zur&#252;ckzuf&#252;hren, oder ist der verst&#228;rkte Einsatz von Technik nicht selbst ein Symptom eines gr&#246;&#223;eren, m&#228;chtigeren geschichtlichen Prozesses, f&#252;r den diese &#8222;rationale&#8220; Denkform ma&#223;geblich ist? Doch auch angenommen, dies w&#228;re der Fall, so bliebe immer noch die Frage, welche spezifische Form Technik als Ideologie dann (also innerhalb dieses Prozesses) annimmt.</description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="73">Jan  Sch&#228;fer</person>
          <person role="speaker" id="56">Thomas Ogrisegg</person>
        </persons>
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        <slug>technischentpolitisiert</slug>
        <title>Politik des Geoengineering (vormals: Technisch entpolitisiert)</title>
        <subtitle>Der Politikbegriff der technologischen Intelligenz zwischen Sachzwang und Kontingenz</subtitle>
        <track>Technocracy and Political Philosophy</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Ein technische L&#246;sung der Klimakrise &#8211; davon ausgehend, dass diese tats&#228;chlich existiert &#8211; erheischt eine gr&#246;&#223;ere Aufmerksamkeit als ihre soziale L&#246;sungen, wie etwa Energiesparpolitik. Beispielhaft f&#252;r die technische Bew&#228;ltigung des Klimawandels werden Megaprojekte des Geoengineering
herangezogen. Bei solchen Projekten, die die Beschaffenheit der gesamten Erdoberfl&#228;che &#228;ndern
wollen, wird umfassende Diskussion und Kooperation virulent. Diese Konstellation in der Klimakrise
wird hier als Exempel genommen um das Verh&#228;ltnis von Technik und Politik zu untersuchen.
Wenn Politik die KlimaingenieurInnen adressiert, ist es wichtig deren Politikverst&#228;ndnis zu
kennen. Wie sieht Politik aus, wenn sie aus dem Blickwinkel der technologische Intelligenz betrachtet wird?
Zun&#228;chst wird herausgestellt, dass Technik als wertneutral (Max Weber), entideologisiert (Bernhard
Irrgang) und nutzenorientiert (G&#252;nter Ropohl) gilt. Diese Bestimmung eines Merkmales der Technik
ist f&#252;r ihre Verbindung zur Politik wichtig. Technik fragt zun&#228;chst nach den Mitteln und nicht
dem Zweck, welcher erst im zweiten Schritt der Technikbewertung in den Blick ger&#228;t.
Eine derartige Zweck-Mittel-Verkehrung ist Teil Helmut Schelskys Konzept des &#8222;technischen Staates&#8220;,
in dem Politik sich nur noch nach den &#8222;Sachgesetzlichkeiten&#8220; der technischen Mittel verfahren
k&#246;nne. Eine derartige Logik des Sachzwanges &#8211; ohne Schelskys dramatisierende Zeitdiagnose &#8211; ist
heute noch zugegen, wenn &#246;kologische Krisen ein politisches Handeln zu erzwingen scheinen.</abstract>
        <description>In dem Vortrag soll gezeigt werden, wie im technischen Denken das Politische auf alternativloses
Vollziehen reduziert wird und wie ihm dadurch die Entscheidungskompetenz abgesprochen wird.
Ein m&#246;glicher Ausweg aus der technischen Entpolitisierung der Klimakrise w&#228;re es, ein Kontingenzbewusstsein bei der technologischen Intelligenz zu st&#228;rken. In welcher Weise Kontingenz zun&#228;chst Voraussetzung f&#252;r Technik war, dann aber in der modernen Gesellschaft die Politik mit einem technischen Determinismus einschr&#228;nkt, wird diskutiert werden.</description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="58">Nils Matzner</person>
        </persons>
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        <slug>paneltechnocracyandpoliticalphilosophy</slug>
        <title>Panel: Technocracy and Political Philosophy</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Technocracy and Political Philosophy</track>
        <type>podium</type>
        <language>de</language>
        <abstract>generic event
panel to track topic</abstract>
        <description>generic event
panel to track topic</description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="58">Nils Matzner</person>
          <person role="speaker" id="51">Sebastian Mesletzky</person>
        </persons>
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        <slug>panel_natur_und_technik</slug>
        <title>Panel: Natur und Technik</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Nature and Technology</track>
        <type>podium</type>
        <language></language>
        <abstract>generic event
panel to track topic</abstract>
        <description>generic event
panel to track topic</description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="79">Felix Trautmann</person>
          <person role="speaker" id="25">Sabine Baier</person>
          <person role="speaker" id="43">Sebastian Nagel</person>
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        <slug>theargumentfromhallucinationinthelightofmodernformalphilosophy</slug>
        <title>The Argument from Hallucination in the Light of Modern Formal Philosophy</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Theories of Technology</track>
        <type></type>
        <language>en</language>
        <abstract>Ever since it was discovered that hallucinations
and illusions are not all that compatible with our natural
view of the relation between the perceiving subject and the
perceived object (according to which we always perceive the
object itself and not some inferential entity), the philosophical
position of Direct (or Na&#239;ve) Realism &#8211; which is meant
to be the epistemological equivalent of this view &#8211; has begun
to falter. The impact of these discoveries has not only
deeply shaken the roots of epistemologists but the realm
of natural sciences as well: Here, the indirect realist view
brings the scientific value of observations into serious jeopardy,
whereas any neurobiologist would most likely want
to have a word with direct realists on how they would explain
brain mechanics when a retina image is apparently all
that is necessary for a direct realist&#8217;s perception. To express
these problems more explicitly, the argument from hallucination
and the argument from illusion were created and
brought direct realists in dire need of explaining how phenomenons
such as hallucinations and illusions could possibly
go together with their position. The intuitive plausibility
of both arguments seems to have led many a scientist to
take their validity for granted. Since recent advances in formal
sciences have bestowed a number of powerful technical
means of analysis upon us, we will attempt to give an accurate
and adequate reformulation of the argument from
hallucination to find out whether its impact on the world
of science is actually justified.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="36">Alexander Gebharter</person>
          <person role="speaker" id="37">Alexander G. Mirnig</person>
          <person role="moderator" id="12">Joy-Antoinette Aselmann</person>
        </persons>
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        <room>348</room>
        <slug>gestellundentfernung</slug>
        <title>Ge-stell und Ent-fernung</title>
        <subtitle>Heideggers ph&#228;nomenologische Frage nach dem Wesen der Technik</subtitle>
        <track>Theories of Technology</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>&#8222;Inwiefern&#8220; kann eine &#8222;Er&#246;rterung&#8220; &#252;ber das Wesen der Technik ph&#228;nomenologisch sein? Heideggers
Denken zum Ph&#228;nomen der Technik geht dieser Frage in weit verstreuten Texten nach, so dass man
von einem durchg&#228;ngigen Grundmotiv seines Sp&#228;twerks sprechen kann. Versuche, Heideggers
Technikbegriff auf eine handlungstheoretische Ebene zu verlagern oder ihn als kulturkritischen
Einwand gegen die naturwissenschaftlich orientierte und &#8222;instrumentelle&#8220; Moderne (Horkheimer) zu lesen, f&#252;hren
am &#8222;Wesentlichen&#8220; vorbei. Der bereits in die &#8222;Zweideutigkeit&#8220; eines Schlagworts &#8222;verfallene&#8220;
Begriff des &#8222;Ge-stells&#8220; soll in seiner problematischen Unverst&#228;ndlichkeit ernstgenommen aber
dennoch er&#246;rtert werden. Die Frage nach der Technik wird dadurch im Rahmen einer &#8222;Topologie
des Seins&#8220; (und nicht etwa anthropologisch) zu einer philosophischen &#8222;Er-&#246;rterung&#8220; &#252;ber den Ort
der &#8222;Gefahr&#8220; selbst, die darin besteht, herauszufordern. Getreu H&#246;lderlins Spruch &#8222;Wo aber Gefahr
ist, w&#228;chst das Rettende auch&#8220; muss auch die Technik nach ihren widerspr&#252;chlichen Momenten hin
befragt werden. Dass sie dabei auch ein &#8222;R&#228;tsel&#8220; bleibt h&#228;ngt mit ihrem M&#246;glichkeitscharakter
zusammen. &#8222;Unheimlich&#8220; dagegen ist die Technik vor allem auch wegen dem Raumkonzept, das sie
uns &#8222;vor-stellt&#8220;, bevor wir zu einem untechnischen Raumbegriff zur&#252;ckfinden (oder ihn allererst
ph&#228;nomenologisch entdecken) k&#246;nnen. Schliesslich wird die Hauptfrage des Vortrags in einer weiteren
Er&#246;rterung der Interdependenz von Technik und Mensch m&#252;nden. Wie selbst&#228;ndig ist die Technik
wenn sie sich verselbst&#228;ndigt und was heisst hier eigentlich &#8222;stehen&#8220;? Heideggers Begriff der
&#8222;Gelassenheit&#8220; wird uns zur M&#246;glichkeit f&#252;hren, die Technik nicht als solche zu verteufeln aber sie
durchaus gelassen &#8222;liegenzulassen&#8220; und so der &#8222;Metaphysik des Willens&#8220; abzusagen bzw. sie zu
&#8222;verwinden&#8220;, deren letzte Auspr&#228;gung eben die Technik selbst ist.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="12">Joy-Antoinette Aselmann</person>
          <person role="speaker" id="50">Seung-Zin Nam</person>
        </persons>
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        <slug>technikalskulturform</slug>
        <title>Technik als Kulturform</title>
        <subtitle>Eine Analyse im Sinne von Hegels Motiv der Naturhaftigkeit geistiger Strukturen</subtitle>
        <track>Enlightenment vs. Reenchantment</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Hegels Motiv der &#8222;Naturhaftigkeit&#8220; geistiger Strukturen stellt die theoretische Grundlage, um in einem ersten Schritt Kulturformen als solche geistigen Strukturen, in einem zweiten die Technik als Kulturform und in einem dritten die ph&#228;nomenale Kennzeichnung der Technik als Ausdruck des Wunsches nach Mythos und Magie philosophisch zu begreifen. Im Vortrag soll allen drei Schritten durch eine systematische Analyse des Motivs der Naturhaftigkeit &#8211; der explizit auch die Dialektik der Aufkl&#228;rung der Frankfurter Schule folgt &#8211; nachgegangen werden. Dies hei&#223;t zum einen, Hegels Rede verstehen zu lernen, dass die Gestalten des  Selbstbewusstseins, sowie die des kollektiven Bewusstseins &#8211; zu denen auch die Kulturformen z&#228;hlen &#8211; Formen einer &#8222;zweiten Natur&#8220; sind; und zum anderen, sich die Frage zu stellen, wie man die darin zu findenden substanzontologischen Formulierungen heutzutage konstruktiv deuten kann.
</abstract>
        <description>Das Motiv wird durch die Gedankenfigur bestimmt, dass den Gestalten des Selbst- und Kollektivbewusstseins - dem rationalen Kern der Kulturformen, der sich in einer je spezifische Einheit von theoretischer und praktischer Welterschlie&#223;ung in diesen manifestiert - eine anzuerkennende Selbstst&#228;ndigkeit bzw. innere Eigendynamik zukommt. In diesem Sinne spricht Hegel von der &#8222;zweiten Natur&#8220; dieser ph&#228;nomenalen Gestalten (dem &#8222;Geist&#8220;).  Aufgrund dieser  Selbst&#228;ndigkeit erleben wir die von uns geschaffenen Kulturformen im Spannungsfeld zwischen rationaler Beherrschung und irrationaler Mystifizierung. Mit Hegel w&#252;rde ich daf&#252;r pl&#228;dieren: Erstens, die Mystifizierung der Technik zum Ort der Magie ist als Resultat ihrer Eigendynamik ph&#228;nomenal anzuerkennen. Zweitens, die Kennzeichung ist lediglich
der ph&#228;nomenale Ausgangspunkt, um die darin liegende rationale Struktur zu enth&#252;llen. Drittens, die Rationalit&#228;t der Kulturform h&#228;ngt von der Rationalit&#228;t des Betrachters, seinen in Anschlag gebrachten logischen Formen ab: Aus der Anerkennung der Technik als Kulturform folgt, dass
sie begriffslogisch gedacht, d. h. mit subjektivit&#228;tstheoretischen Kategorien erfasst werden muss.

Die Frage w&#228;re dann: Findet sich der &#187;Geist&#171; oder die innere Leitidee der Technik, dem sich der Geist der  Aufkl&#228;rung entgegenstellen kann? Die Analyse der Aufkl&#228;rung durch die Frankfurter Schule ergab, dass diese die im Verlauf ihrer Welterschlie&#223;ung entstehende Rationalit&#228;tsl&#252;cken niemals schlie&#223;en kann: In ihrer Eigendynamik ist sie unf&#228;hig, die in ihr wirkende Leitidee - die absolute rationale Erschlie&#223;ung und technische Beherrschung der ersten Natur - als magische Utopie zu erkennen, weil sie jegliche Form solcher Rationalit&#228;t als Irrationalit&#228;t ablehnt. Dadurch hat man nach Hegel die Kulturform Aufkl&#228;rung nicht normativ beschr&#228;nkt, sondern die Grenzen ihrer spezifischen Perspektive der Welterschlie&#223;ung aufgezeigt. D. h., obwohl die Technik i. S. der technisierten Leonardo-Welt (Mittelstra&#223;) im Zuge der Aufkl&#228;rung von allen anthropomorph-mythologischen Qualit&#228;ten gereinigt ist, entzieht sie sich dem vollst&#228;ndigen rationalen Zugriff der Aufkl&#228;rung, was ihr Raum gibt, als Form der &#8222;magischen Weltbeherrschung&#8220; aufzutreten. Das gro&#223;e R&#228;tsel ist also, ob sich darin ein Nachweis f&#252;r die Emanzipation der Technik zur selbst&#228;ndigen Kulturform findet; oder ob ihre Instrumentalisierung durch die Aufkl&#228;rung lediglich durch
die einer anderen Kulturform, bspw. der &#214;konomie ersetzt wurde.</description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="60">Florian Braun</person>
          <person role="moderator" id="10">Silke Vetter-Schulthei&#223;</person>
        </persons>
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        <slug>sozialistischetechnomythen</slug>
        <title>Sozialistische Techno-Mythen</title>
        <subtitle>Technisierter Alltag in sowjetischer und ostdeutscher Literatur</subtitle>
        <track>Utopias and Distopias of Technology</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Jede neue Gesellschaftsordnung bringt ihre eigene Mythen hervor. Der Sozialismus gebar eine Reihe von Utopien - darunter die Techno-Mythen der sozialistischen Gesellschaft(en). Die Wissenschaft und Technik ersetzten die Religion, der Glaube an Fortschritt - den Glauben an Gott, die "Helden der Arbeit" wurden zu neuen "Heiligen" im sozialistischen "Himmel". Die reale Technik wurde im kollektiven Bewusstsein durch technische M&#228;rchen &#252;berlagert, was nicht zuletzt mit Hilfe der Literatur geschah. 
Folgenden Aspekten wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet: Verkehrstechnik, darunter auch Weltraumreisen; neue Wohnlandschaften - Wohnen auf der Erdoberfl&#228;che, in der Luft, unter Wasser; technische Haushalts(ge)hilfen - Roboter und "kluge" Ger&#228;te in der K&#252;che und zu Hause.  
Das sozialistische Technikbild soll an ausgew&#228;hlten Werken der sowjetischen und ostdeutschen popul&#228;rwissenschaftlichen Literatur sowie der Science Fiction verifiziert werden, wobei der Augenmerk auf die Darstellung des Alltags in der unmittelbaren Zukunft gerichtet wird. Im Zentrum der Analyse stehen Konzepte von "Wunder" und "Zauber" bezogen auf die Technik, die literaturwissenschaftlich ausgelotet werden.   </abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="2">Kai Denker</person>
          <person role="speaker" id="64">Larissa Medvedeva</person>
        </persons>
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        <slug>mythosmensch</slug>
        <title>Mythos Mensch</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>(Trans)Humanism</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>In dem Vortrag soll anhand des aktuellen Themas "Enhancement" die Positionen der sog. Transhumanisten beleuchtet und kritisiert werden. 
</abstract>
        <description>Kaum ein Thema hat zu Beginn des 21. Jahrhunderts so sehr an Brisanz gewonnen wie die
technologische Ver&#228;nderung des Menschen. Die M&#246;glichkeiten zur Modifikation des
Genmaterials wurden weiterentwickelt und er&#246;ffnen u.a. parallel zur Etablierung von
leistungssteigernden Substanzen im Hochleistungssport wie im allt&#228;glichen Leben, die
Diskussion um ethische Implikationen. Der Begriff &#8222;Enhancement&#8220;, der in diesem
Zusammenhang verwendet wird, bezeichnet im Wortsinne &#8222;Verbesserung&#8220;. Jedoch sind damit
ganz unterschiedliche Dinge gemeint: Ist schon ausgiebiger Kaffeekonsum zur Steigerung
der Konzentration &#8222;Enhancement&#8220;? Oder l&#228;sst sich erst die Verwendung von Neuroenhancern
wie Ritalin, als solche bezeichnen?
Die Heftigkeit der Debatte und die &#196;ngste, die dadurch hervorgerufen werden,
charakterisieren ein sich im Umbruch befindendes Menschenbild. Die Ver&#228;nderung der
Menschen durch Technik findet sich vielf&#228;ltig in Literatur (Houellebecq), Filme (Matrix) und
Fernsehserien (Star Trek) um die Jahrtausendwende. Aber auch akademische Diskurse &#8211;
insbesondere in der Philosophie &#8211; blieben davon nicht unber&#252;hrt. Die sog. Transhumanisten
pl&#228;dieren beispielsweise f&#252;r die Entwicklung des posthumanen Menschen &#8211; f&#252;r einen Mensch,
der &#252;ber sich hinausgeht (Bostrom). Hervorgegangen aus der Tradition der Aufkl&#228;rung
verstehen sich die Transhumanisten wesentlich der Entwicklung neuer Technologien
verpflichtet.

Andererseits nehmen in der Debatte um Enhancement anthropologische Argumente einen
zentralen Stellenwert ein (wie etwa bei Habermas). Nicht selten wird die Ablehnung von
leistungssteigernden Substanzen mit Rekurs auf die &#8222;Nat&#252;rlichkeit&#8220; des Menschen begr&#252;ndet.

Im Vortrag &#8222;Mythos Mensch&#8220; soll anhand der Debatte um Enhancementbestrebungen die Positionen der sog. Transhumanisten kritisch hinterfragt werden. 
Ziel ist, die Funktion eines Menschenbildes zu hinterfragen, dessen credo lautet: "schneller, h&#246;her, weiter".


</description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="52">J&#246;rg Bernardy</person>
          <person role="speaker" id="49">Sonja  Thiel</person>
        </persons>
        <links>
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        <slug>fictiondepersonalizationsyndrome</slug>
        <title>Fiction Depersonalization Syndrome</title>
        <subtitle>How Living In An Oberservational Reality Leads To Increased Self-Awareness</subtitle>
        <track>(Trans)Humanism</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Fiction Depersonalization Syndrome is a hypothesis that explains a cause of depersonalization (a dissociative disorder where one views one's life from afar, as an observer, as if in a movie or a dream), and also explains a broader phenomenon of increased self-awareness in the West's highly mediated culture.  </abstract>
        <description>Fiction Depersonalization Syndrome (FDS) is a hypothesis to explain the etiology of depersonalization, a dissociative disorder where one feels detached from one's mental processes or body, viewing oneself (and life) as if in a movie or in a dream. By extension, FDS also explains a broader phenomenon within the Western culture: 

Today, we are living in an "observational reality" rather than the historically dominant "experiential reality." For the first time in history people are spending more hours of their day immersed in "Fiction" (i.e. observable media - television, movies, the internet, social media, advertising, even novels and the news) than living in "the moment" (i.e. engaged directly with others or the environment). This total immersion in a mediated environment (the observation/retelling/showing of reality [i.e. Fiction]), rather than being in the natural environment, inevitably alters the way one perceives oneself and reality itself. The increased sophistication and quantity of forms of "Fiction" we are exposed to on a daily basis trains our minds to be observers, rather than participants. If hours upon hours each day, day after day, are spent as an observer, it is inevitable that one will begin to view one's own life as Fiction. After so much time spent as an observer, chemical, neural or physical changes may occur in the brain, rendering the mind unable to shift back from this observational state to an experiential state (think of this like your eyes&#8217; initial inability to focus on an object in the distance after you have been reading for a long time). The neural mold that is formed in the mind when one is observing - that initially is malleable as we shift to and from different perspectives - eventually solidifies. Our modern mediascape forces upon us an ever-increasing degree of self-awareness, with depersonalization as the dissociative endpoint of this larger phenomenon.</description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="66">David Zweig</person>
          <person role="moderator" id="52">J&#246;rg Bernardy</person>
        </persons>
        <links>
          <link href="http://davidzweig.com">http://davidzweig.com</link>
          <link href="http://fictiondepersonalizationsyndrome.com">http://fictiondepersonalizationsyndrome.com</link>
        </links>
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        <slug>ueberdiegemeinsamkeitvonerfahrungimexperimentunderlebnissenineinerkulturdesdigitalenbildes</slug>
        <title>&#220;ber die Gemeinsamkeit von Erfahrung im Experiment und Erlebnissen in einer Kultur des digitalen Bildes</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Art and Aesthetics in a Technical World</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>W&#228;hrend die Roboterforschung oder das Kreieren von k&#252;nstlicher Intelligenz durch aus etwas Zauberhaftes oder sogar Unheimliches mit sich f&#252;hrt, hat sich die Technik im Allt&#228;glichen meist wenig zauberhaft breitgemacht. In meinem Vortrag soll es um das digitale Bild und seine Verwendung, um die M&#246;glichkeiten und den Gebrauch digitaler Technik und den Einfluss auf unser visuelles Erleben der Welt gehen. Das elektronisch gespeicherte Foto, die Kamera im Handy, die Webcam, die Millionen von Bildern in digitalen, leicht zug&#228;nglichen Datenbanken, all dies pr&#228;gt nachhaltig die Art und Weise, wie die Welt uns zug&#228;nglich ist. Wikivoyage, picasa, facebook und schnell angelegte private Homepages, die nur zu leicht f&#252;r jedermann zug&#228;nglich sind, steuern nicht nur unser Verhalten im WorldWideWeb, aber jenes im analogen Erleben und Handeln.  
Durch einen Vergleich von der naturwissenschaftlichen Erfahrung verstanden als Best&#228;tigung bzw. Widerlegung einer Hypothese und dem Erlebnis, das durch Bilder gesteuert ist, m&#246;chte ich den Einfluss digitaler Technik auf die Struktur des Erlebens untersuchen.
In der Theorie der Erfahrung und des Erlebens eines John Deweys findet sich noch jener romantische Zug, der behauptet, dass jede pr&#228;gnante Erfahrung immer einen Moment des sch&#246;pferischen beinhaltet. Ich denke, dass das allt&#228;gliche aber auch das besondere Erleben durch Bilder vorstrukturiert ist, so dass eben jene sch&#246;pferische Leistung der Erfahrung, die man sich durchaus als zauberhaft vorstellen kann, negiert wird. Durch digital verbreitete Bilder, die sich in unserem Bewusstsein einbrennen und zu einer Art des visuellen Gemeinsinns werden, ist das Erleben oft nur eine unzauberhafte Best&#228;tigung von im vorhinein Vorhandenem.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="27">Anna Kreysing</person>
          <person role="moderator" id="79">Felix Trautmann</person>
        </persons>
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        <slug>erzaehlungineinertechnisiertenweltwiederverzauberungdergeschichtswissenschaft</slug>
        <title>Erz&#228;hlung in einer technisierten Welt- Wiederverzauberung der Geschichtswissenschaft?</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Enlightenment vs. Reenchantment</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Die These Max Webers, dass die Menschen angesichts der fortschreitenden Technisierung in einer entzauberten Welt leben, ist Ausgangspunkt der diesj&#228;hrigen Tagung f&#252;r junge Philosophie. Mit Entzauberung meinte Weber nicht, dass jeder Mensch alles wei&#223;. Vielmehr bedeutet dies, dass die Menschen, solange sie nur Interesse daran zeigen, Zugang zu jeglichem Wissen &#252;ber ihre Lebensbedingungen haben und dass mit Hilfe technischer Mittel die Welt beherrscht werden kann. Magie spielte f&#252;r Max Weber in diesem Zusammenhang keine Rolle mehr bei der Aneignung der Welt. Angesichts der immer komplexer werdenden technischen Durchdringung des menschlichen Alltags ist es die zentrale Frage der diesj&#228;hrigen Tagung, ob die Technik selbst nicht doch wieder magische Bez&#252;ge hervorbringt und damit eine Wiederverzauberung der Welt Einzug h&#228;lt.
Diesen Bogen zwischen Aufkl&#228;rung und Wiederverzauberung und der Rolle, die die Magie dabei spielt, m&#246;chte ich in meinem Vortrag aufspannen. Dies mache ich auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaft. Zu Anfang und zu Ende meines Vortrags, gewisserma&#223;en als Klammer, betrachte ich die Bedeutung der Erz&#228;hlung als geschichtswissenschaftliche Darstellung. Dazwischen, als Hauptteil, m&#246;chte ich anhand des Literaturkritikers Walter Benjamin aufzeigen, wie eine Erz&#228;hlung oder Nichterz&#228;hlung f&#252;r eine heutige Geschichtswissenschaft aussehen k&#246;nnte. 
Walter Benjamin ist der Philosophin Jeanne-Marie Gagnebin zufolge ein Theoretiker der Entzauberung der Welt. Er verwirft in seinem Aufsatz &#8222;Der Erz&#228;hler&#8220; angesichts des durch Technisierung aufgekommenen Leides im Ersten Weltkrieg die M&#246;glichkeit des Mitteilens von Erfahrung mit Hilfe der Erz&#228;hlung. F&#252;r Walter Benjamin wird Erz&#228;hlung aus dem Zusammenspiel von Erinnern und Vergessen konstituiert.
</abstract>
        <description>Dieses notwendige Zusammenspiel der beiden Kr&#228;fte illustriert Benjamin in seiner Arbeit &#8222;Zum Bilde Prousts&#8220; anhand der Vorgehensweise Penelopes in Homers Werk der Odyssee. W&#228;hrend sie auf ihren Gatten Odysseus wartet, webt Penelope am Tag ein Leichentuch. Nachts l&#246;st sie das Gewebte wieder auf. Diese Arbeit ist ein Erinnern an Odysseus und die eheliche Treue. Denn so lange das Tuch nicht fertig ist, kann niemand Penelope heiraten. Erz&#228;hlung besteht also aus der Spannung zwischen Sammeln und Zerstreuen, Dauern und Sterben, zwischen Unendlichkeit und Endlichkeit. Erinnern ist also eine Bewegung der Sprache, in der Dinge nicht an sich vorhanden sind sondern in ihrer Abwesenheit gesagt werden.
Die Verbindung zwischen Erz&#228;hlung und Technik kann auch noch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Denn Erz&#228;hlung kann im Sinne Aristoteles als techne oder Kunst, als vom Menschen hergestellt, bezeichnet werden im Gegensatz zur physis oder Natur. Zur techne z&#228;hlt Aristoteles die Wissenschaft. Poesie ist eine der drei Gruppen, in die Aristoteles neben der Theorie und der Praxis die Wissenschaft unterteilt. Poesie kann mit schaffender, hervorbringender oder dichtender Kunst &#252;bersetzt werden. Dichtkunst, zu der auch die Erz&#228;hlung geh&#246;rt, ist f&#252;r Aristoteles mimesis, also Nachahmung. Benjamins Sprachtheorie ist stark von dem Begriff der Mimesis gepr&#228;gt. Seine Sprachtheorie durchzieht seine gesamten Arbeiten. 
Jeanne-Marie Gagnebin denkt Benjamins Geschichtstheorie und seine Sprachtheorie zusammen. Denn aufgrund der Mehrdeutigkeit kann der Begriff Geschichte sowohl einen realen Prozess, die wissenschaftliche Disziplin als auch eine Erz&#228;hlung bedeuten. Dies ist eine Begr&#252;ndung, weshalb sich in der Erz&#228;hlung Literatur und Geschichtswissenschaft notwendigerweise ber&#252;hren. Somit wird auch Gagnebins These verst&#228;ndlich, dass Benjamins Geschichtstheorie nicht ohne seine Sprachtheorie verstanden werden kann. Diese These liegt meinen Ausf&#252;hrungen &#252;ber Benjamins Begriffe der Magie und der Mimesis zugrunde.
Nach diesen einordnenden und einleitenden Gedanken lautet meine erste These, dass Benjamins Begriff der Erz&#228;hlung trotz dessen Zur&#252;ckweisung eine zentrale Rolle in seiner Geschichtstheorie spielt. Das auch in den Begriff der Erz&#228;hlung hineinspielende Konzept der Mimesis kann, so meine zweite These, nicht ohne Benjamins Verst&#228;ndnis von Magie nachvollzogen werden. Diese beiden Thesen sind die zentralen Thesen meines Vortrags.</description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="11">Lena Polster</person>
          <person role="speaker" id="10">Silke Vetter-Schulthei&#223;</person>
        </persons>
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        <slug>particlephysicsfortheinclinedphilosopher</slug>
        <title>Particle physics for the inclined philosopher - Why the world did not end</title>
        <subtitle>about the difficulties and impossibilities of simple explanations</subtitle>
        <track>Technology at Work</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>Prior to any discussion of more complex matters in science, an
understanding of those matters is required. Yet, the proliferation of that
understanding proves difficult, even among scientists. I will provide an
overview of particle physics to the audience. While trying to be as thorough
and correct as possible, I will also point out where and why that overview
is necessarily incomplete. Taking current discussions about the safety of
larger particle physics experiments as an example, I will explain why analogy
and layman's terms must fall short of providing any sufficient insight, thereby
leading to perceived opaqueness and mystique around many scientific topics.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="70">Alexander W&#252;rstlein</person>
          <person role="moderator" id="2">Kai Denker</person>
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        <slug>paintingliveperfomance</slug>
        <title>Kunstaustellung und Vernissage mit Live-Performance</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Art and Aesthetics in a Technical World</track>
        <type>other</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Es wird im Rahmen des zweiten Darmst&#228;dter Philosophiekongresses eine begleitende Kunstaustellung geben. Am Samstagabend findet in Raum 56 eine Vernissage statt. Dazu geh&#246;rt ein Konzert von "Kolter" (Jan St&#252;tz) und eine Live-Performance von Thorsten Herpers. Zudem ist ein Sektempfang eingeplant. Der Eintritt ist frei.</abstract>
        <description>Es wird im Rahmen des zweiten Darmst&#228;dter Philosophiekongresses eine begleitende Kunstaustellung geben. Am Samstagabend findet in Raum 56 eine Vernissage statt. Dazu geh&#246;rt ein Konzert von "Kolter" (Jan St&#252;tz) und eine Live-Performance von Thorsten Herpers. Zudem ist ein Sektempfang eingeplant. Der Eintritt ist frei. 

Einige Bilder zum Thema sowie die Texte der Darmverlag-Lesung werden in einer Br&#246;sch&#252;re (=Paper) zum (vorraussichtlichen) Preis von 5 Euro vor Ort erh&#228;ltlich sein.</description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="75">Alexander Diroll</person>
        </persons>
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  <day date="2010-08-22" index="4">
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        <slug>wissenundzaubernanderoberflaeche</slug>
        <title>Wissen und Zaubern an der Oberfl&#228;che</title>
        <subtitle>&#220;ber einige scheinbare Paradoxien der modernen technischen Welt</subtitle>
        <track>Enlightenment vs. Reenchantment</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Was kann "Wieder-Verzauberung" im Bezug auf die moderne Technik hei&#223;en? Anhand der kanonischen Definition zur "Entzauberung der Welt" von Max Weber soll zun&#228;chst gekl&#228;rt werden, was hier mit "Zauber" &#252;berhaupt gemeint sein kann. Die These des Vortrags wird lauten, dass der Begriff "Wieder-Verzauberung" sich auf die wachsende Diskrepanz zwischen Wissen und K&#246;nnen im Bezug auf das "Wie des Funktionieren" technischer Produkte bezieht. Dem Begriff der "Oberfl&#228;che" kann dabei eine zentrale analytische Rolle zukommen. Er bezieht sich auf die Interaktionsfl&#228;chen ("Interfaces") technischer Apparate, die den Individuen Komplexit&#228;tsreduktionen anbieten, um den flie&#223;enden Umgang mit technischen Produkten erst zu erm&#246;glichen. Ein bemerkenswerter Prozess tritt hierbei ein: das Wissen um das "Wie des Funktionierens" ("Know-Why") und das Wissen um das "Wie der Handhabe" ("Know-How") treten immer weiter auseinander (deutlich wird das etwa an benutzerfreundlich optimierter Computer-Software). Die Menschen k&#246;nnen zwar lernen, wie sie richtig mit den technischen Ger&#228;ten umgehen, dadurch wissen sie aber noch lange nicht, wie diese im Inneren funktionieren. Anhand von Goethes Gedicht "Der Zauberlehrling" soll gezeigt werden, dass Magie und moderne Technik hierin motivisch sehr dicht zusammenr&#252;cken. Zugleich bietet dieser Text eine Folie gro&#223;er Teile moderner Technik-Kritik: Der moderne Mensch ist im Bezug auf die ihn umgebende Technik selbst "Lehrling", der bei auftretenden Schwierigkeiten aufs Eintreffen der Meister hoffen muss, die h&#228;ufig ausbleiben. Zum Abschluss soll dann eine kritische Auseinandersetzung mit diesem dialektischen R&#252;ckschlag stattfinden. Zu beantworten die Frage: Hat sich die Conditio Humana durch die Abh&#228;ngigkeit vom nicht-einholbaren technischen Wissen tats&#228;chlich grundlegend ge&#228;ndert?</abstract>
        <description>Anhand der kanonischen Definition zur "Entzauberung der Welt" von Max Weber werde ich zun&#228;chst zu kl&#228;ren versuchen, was mit dem Begriff "Zauber" im Kontext unserer modernen technischen Umwelt &#252;berhaupt gemeint sein kann. Weber betonte in seiner Definition der Entzauberung vor allem den Glauben an die generelle Berechenbarkeit aller Dinge, die uns in der Welt begegnen. Dieser Glaube sorge daf&#252;r, dass die Menschen in der entzauberten Welt keinerlei &#252;bernat&#252;rlicher M&#228;chte mehr bed&#252;rfen, um sich die Welt im Ganzen zu erkl&#228;ren. Eine &#8222;verzauberte Welt&#8220; w&#228;re demgegen&#252;ber also eine Welt, die bev&#246;lkert ist von Kr&#228;ften, die wir als &#8222;nicht-berechenbar&#8220; erfahren und wahrnehmen. Ich werde zu zeigen versuchen, dass die Fortschritte der modernen Technik seit Max Weber den Gedanken plausibel werden lassen, dass wir im Bezug auf das Empfinden der &#8222;Nicht-Berechenbarkeit&#8220; in ein neues Zeitalter eingetreten sind. Moderne technische Apparate haben ein derart komplexes Innenleben erhalten, dass dessen Nachvollzug zumindest dem gew&#246;hnlichen Verbraucher unm&#246;glich erscheinen muss. Die erste These des Vortrags wird also lauten, dass man den Begriff "Wieder-Verzauberung" sinnvoll und fruchtbar vor allem auf die wachsende Diskrepanz zwischen dem Wissen um die Handhabe (&#8222;know-how&#8220;) und dem Wissen um das Funktionieren (&#8222;know-why&#8220;) technischer Ger&#228;te beziehen kann. 
Ein weiterer wichtiger Aspekt, der mit den modernen technischen Ger&#228;ten in die Lebenswelt hineinschl&#228;gt, ist die Unsicherheit &#252;ber die Reichweite der technisch induzierten Wirkungen und Folgen. Das Wissen um das Wie der Handhabe eines Apparats setzt eben noch kein Wissen &#252;ber dessen m&#246;gliche Wirkungen voraus. Goethes Gedicht "Der Zauberlehrling" kann hier als ein Interpretationsparadigma dienen, um diese moderne Entwicklung kritisch zu beleuchten: das &#8222;oberfl&#228;chliche&#8220; Wissen um das &#8222;Wie der Handhabe&#8220; des verzauberten Gegenstandes birgt die Gefahr in sich, dass der Einsatz des Ger&#228;tes Folgen zeitigt, deren Konsequenzen nur noch von einem &#8222;Meister&#8220; zu b&#228;ndigen sind. Die Figur des Meisters markiert dabei jene Idealgestalt, f&#252;r die zwischen dem Wissen um das &#8222;Wie der Handhabe&#8220; und das Wissen um das &#8222;Wie des Funktionierens&#8220; (noch) keine Differenz besteht. Goethes Gedicht bietet also anhand des Motivs der Zauberei eine Blaupause weiter Teile moderner Technik-Kritik. Diese soll am Schluss des Vortrags in ihrer Angemessenheit und Reichweite beurteilt werden.</description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="10">Silke Vetter-Schulthei&#223;</person>
          <person role="speaker" id="28">Tom Poljansek</person>
        </persons>
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        <slug>wiederverzauberungderweltalsbewussteentscheidung</slug>
        <title>Wiederverzauberung der Welt als bewusste Entscheidung</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Enlightenment vs. Reenchantment</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Mein Paper &#8222;Wiederverzauberung der Welt als bewusste Entscheidung&#8220; besch&#228;ftigt sich mit einer Begriffsbestimmung der &#8222;Verzauberung&#8220; unter Ber&#252;cksichtigung von Max Weber, Modernisierungstheorien und Religionswissenschaft. Ich verstehe meine &#220;berlegungen als Gedankenexperiment, in dem ich verschiedene wissenschaftliche Disziplinen einbeziehe. </abstract>
        <description>&#8222;Wiederverzauberung der Welt als bewusste Entscheidung&#8220;
Ausgangspunkt &#8211; zwei Pr&#228;missen:
Hinter der Fragestellung der Tagung steht die Pr&#228;misse, dass die Welt entzaubert wurde durch Aufkl&#228;rung und Wissenschaften. Darauf aufbauend wird konstatiert, dass durch die zunehmende Komplexit&#228;t von Technik die heutige Welt wieder undurchschaubarer werde, was zu einer Umkehrbewegung zur &#8222;Wiederverzauberung der Welt&#8220; f&#252;hre. Auch dieser zweiten Behauptung liegt eine Pr&#228;misse zugrunde: die nach der Gleichsetzung von Undurchschaubarkeit und Magie. 
Teil 1 &#8211; Widerlegung der Pr&#228;missen: 
Beide Pr&#228;missen sind kritisch zu hinterfragen: Zum einen die Verwendung der &#8222;Wiederverzauberung&#8220; als Metapher im Alltagsverst&#228;ndnis, und zum anderen im Sinne von Max Webers &#8222;Entzauberung der Welt&#8220;. 
Teil 2 - Schlussfolgerung:
Es ist nicht mehr m&#246;glich, die Prozesse der Moderne r&#252;ckg&#228;ngig zu machen. Der moderne Mensch ist nicht mehr zur Magie &#8218;gezwungen&#8216;, sondern kann sich bewusst f&#252;r magische Elemente in seinem Leben entscheiden, um damit seinem Bed&#252;rfnis nach einer sinnstiftenden Ordnung nachzukommen, die nun wieder mit Vorstellungen wie der &#8218;Vorsehung&#8216;, dem &#8218;Schicksal&#8216; und dem &#8218;Zauber&#8216; operiert. 
Teil 3 &#8211; weiterf&#252;hrende &#220;berlegungen:
Eine &#8222;Wiederverzauberung der Welt&#8220; ist als freiwillige Hinwendung und als bewusste Entscheidung zu verstehen, dem Leben wieder mehr &#8218;Zauber&#8216; und damit Sinn zu verleihen.
Wie ist der Wunsch nach &#8222;Wiederverzauberung&#8220; aber zu denken, ohne zur&#252;ckzufallen in einen naiven Glauben an die Technik (der nicht als Religionsersatz zu begreifen ist),oder aber Religion als sinnstiftendes &#8218;Allheilmittel gegen die moderne Welt&#8216; zu begreifen? 
Mein Vorschlag lautet, die Konnotation des Schlagwortes der &#8222;Wiederverzauberung&#8220; von den Weber&#8217;schen Urspr&#252;ngen zu befreien und an dessen Stelle neue Bedeutungskontexte zu setzen. Dies k&#246;nnte mit linguistischen Methoden der Wortfeld- und Prototypensemantik gelingen, da es auch um eine sprachliche &#8218;Umprogrammierung&#8216; des Begriffs geht. Gelinge dies, lie&#223;en sich von diesem Standpunkt aus &#8218;neue Regeln&#8216; zur &#8222;Wiederverzauberung der Welt&#8220; formulieren.</description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="42">Dagmar Bellmann</person>
          <person role="moderator" id="10">Silke Vetter-Schulthei&#223;</person>
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        <slug>technikenderbestialisierung</slug>
        <title>Techniken der Bestialisierung</title>
        <subtitle>Doing-Mythos/Aufkl&#228;rung in Lars von Triers Film &#8222;Antichrist&#8220;</subtitle>
        <track>Enlightenment vs. Reenchantment</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>&#8222;There is nothing atypical about your grief!&#8220;, sagt &#8220;er&#8221;, der Psychotherapeut, erwirkt die
Entlassung seiner Ehefrau aus dem Krankenhaus und beginnt sie selbst zu therapieren. Die Rede
ist von Lars von Triers Film &#8222;Antichrist&#8220;. Der Film erz&#228;hlt die Geschichte des Trauerprozesses
eines Ehepaars um ihren Sohn, der eines Nachts, w&#228;hrend das Paar mit einander schl&#228;ft, aus dem
Fenster springt und stirbt. Als selbstbewusster Verhaltenstherapeut ist &#8222;er&#8220; &#252;berzeugt, seine Frau
durch die Trauer f&#252;hren zu k&#246;nnen. Doch bald wird deutlich, dass die beiden um mehr ringen als
um Trauer, Schmerz und Verzweifelung. Sie verstricken sich immer tiefer in einen Kampf um
Ratio, Wahnsinn und Geschlecht, der damit endet, dass &#8222;er&#8220; &#8222;sie&#8220; umbringt. Die anfangs klar
installierten Rollen - &#8222;er&#8220; der Therapeut, &#8222;sie&#8220; die Patientin &#8211; verwischen sich immer mehr: Wer
therapiert eigentlich wen? Wer hat die Kontrolle? Wessen Realit&#228;t ist real? Und was hat das Kind
der beiden damit zu tun? &#8222;Antichrist&#8220; gibt zahlreiche Fragen auf, die das Verh&#228;ltnis von Technik,
Mythos und Aufkl&#228;rung ins Zentrum r&#252;cken.</abstract>
        <description>In meinem Vortrag wird es mir darum gehen an Hand des Films &#8222;Antichrist&#8220; die von
Horkheimer und Adorno in der &#8222;Dialektik der Aufkl&#228;rung&#8220; entwickelten Thesen zur
Wechselwirkung von Mythos und Aufkl&#228;rung querzulesen mit Jacques Derridas Analysen zum
Verh&#228;ltnis von Bestie und Souver&#228;n. Ich werde argumentieren, dass Horkheimer und Adorno
eine wichtige Dimension &#252;bersehen. Stellen die beiden Autoren die Kontinuit&#228;t mythischanimistischer
und rational-wissenschaftlicher Diskurse in der systematischen Geschlossenheit beider
fest, so &#252;bersehen sie, dass es in dem Konflikt Mythos-Aufkl&#228;rung ebenso wie um die
Beseitigung eines Au&#223;en, um das Behaupten der Position des radikal &#252;ber-unter-au&#223;errechtlichen
Au&#223;en (out-law) geht. Diese Position nimmt nach Derrida einerseits die Bestie ein, andererseits
aber auch der Souver&#228;n. Welche &#220;berlappungen gibt es zwischen Bestie und Souver&#228;n? Und wie
bedingen beide einander? Welche Rolle spielt die Verhaltenstherapie1, als Technik, die psychische
St&#246;rungen dadurch heilen m&#246;chte, dass sie irrationale &#220;berzeugungen durch die rationale
Reorganisation der Gedanken &#252;berwindet, in der Bestialisierung der Ehepartner in &#8222;Antichrist&#8220;?
Und wie k&#246;nnen an Beispielen bestimmter Therapiesituationen im Film die Konfliktlinien
Mythos-Aufkl&#228;rung und Bestialit&#228;t-Souver&#228;nit&#228;t neu zusammengedacht werden? In einer
dekonstruktivistischen Lekt&#252;re des ersten Kapitels der &#8222;Dialektik der Aufkl&#228;rung&#8220; (&#8222;der Begriff
der Aufkl&#228;rung&#8220;) und Derridas &#8222;La b&#234;te et le souverain&#8220; werde ich versuchen meine These von
der Verhaltenstherapie als einer Technik der Bestialisierung plausibel zu machen.</description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="59">Annina Loets</person>
          <person role="moderator" id="10">Silke Vetter-Schulthei&#223;</person>
        </persons>
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        <slug>panel_enlightenment_reenchantment_1</slug>
        <title>Panel: Aufkl&#228;rung und Wiederverzauberung</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Enlightenment vs. Reenchantment</track>
        <type>podium</type>
        <language>en</language>
        <abstract>generic event
panel to track topic</abstract>
        <description>generic event
panel to track topic</description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="59">Annina Loets</person>
          <person role="speaker" id="42">Dagmar Bellmann</person>
          <person role="speaker" id="52">J&#246;rg Bernardy</person>
          <person role="speaker" id="63">Leila Horstmann</person>
          <person role="speaker" id="18">Oliver Honer</person>
          <person role="moderator" id="10">Silke Vetter-Schulthei&#223;</person>
          <person role="speaker" id="10">Silke Vetter-Schulthei&#223;</person>
          <person role="speaker" id="28">Tom Poljansek</person>
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        <slug>technologiendesselbstundgesellschaftlicherfortschritt</slug>
        <title>Technologien des Selbst und gesellschaftlicher Fortschritt</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Utopias and Distopias of Technology</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Mit dem Ende des Sozialismus nach 1989 glaubte man, die Tore f&#252;r eine sozial gerechte,
nachhaltige und globale Zukunft ge&#246;ffnet zu haben. Diese Hoffnungen haben sich jedoch nicht
best&#228;tigt. In Anbetracht der sich im Rahmen eines deregulierten, neoliberalen Kapitalismus global
versch&#228;rfenden Kluft zwischen Arm und Reich und einer umfassenden &#246;kologischen und
&#246;konomischen Krisensituation, m&#252;ssen diese Hoffnungen als gescheitert angesehen werden. Die
un&#252;bersehbare Krisensituation erzeugt zunehmend das Bewusstsein, dass die derzeitigen
weltweiten Verh&#228;ltnisse auf Dauer nicht tragbar sein k&#246;nnen und der Wunsch nach neuer
Sicherheit und Stabilit&#228;t nur um den Preis signifikanter politischer, &#246;konomischer und sozialer
Ver&#228;nderungen zu erreichen sein wird. Insofern scheint es kaum verwunderlich, dass neue sozialutopische
Visionen wieder Konjunktur haben, die den neoliberalen Kapitalismus und die mit ihm
verbundene gesellschaftliche Formation in Bezug auf die M&#246;glichkeit des weiteren Fortschritts
der Menschheit kritisch hinterfragen und &#252;berwinden wollen.
Ziel diese Vortrages ist es, eine meines Erachtens wesentliche und notwendige Komponente
dieser Suche nach neuen Wegen des gesellschaftlichen Fortschritts hin zu einer sozial gerechten,
nachhaltige Zukunft hervorzuheben und zugleich in die Suche einzubinden: Technologien des Selbst.
Mit diesem Begriff ist auf jene Untersuchungen im Sp&#228;twerk von Foucault verwiesen, in denen er
sich mit den historischen Erscheinungsformen von Technologien auseinandersetzt, die es dem
Einzelnen erm&#246;glichen, aus eigener Kraft oder mit Hilfe anderer Menschen, Operationen an
seinem K&#246;rper und seinem Denken, seinem Verhalten und seiner Existenzweise vorzunehmen,
mit dem Ziel sich so zu ver&#228;ndern, dass er einen gewissen Zustand des Gl&#252;cks erlangt.</abstract>
        <description>Diese Technologien des Selbst, so die grundlegende, zu untersuchende und begr&#252;ndende These des
Vortrages, bilden den eigentlichen Ausgangspunkt f&#252;r den gesellschaftlichen Wandel und
Fortschritt. Denn der &#8218;gro&#223;e&#8217; Wandel beginnt bei der &#8218;kleinen&#8217; Lebens-Haltung des Einzelnen.
Dieses Lebens bem&#228;chtigt er sich durch Technologien des Selbst. Selbsttechnologien erm&#246;glichen es
dem Einzelnen, sich selbst zu f&#252;hren, sich selbst zu regieren und dies ist die Grundlage
gelingenden Zusammenlebens.
Das durch die Selbsttechnologien die Gestaltung eines neuen, konkret-utopischen M&#246;glichkeits- und
Kraftfeldes im Umgang mit sich und mit Anderen m&#246;glich wird und davon ausgehend ein
Wandel im Umgang der Menschen untereinander in der Gemeinschaft herbeigef&#252;hrt wird, ist
Gegenstand des Vortrages. Dabei wird gezeigt werden, dass in den Technologien des Selbst eine
praktische Kritik gr&#252;ndet und ebenso eine Kritik der Praxis, von der ausgehend eine Gemeinschaft
in ihrer Form hinterfragt und umgestaltet werden kann.</description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="62">Harko Benkert</person>
          <person role="moderator" id="2">Kai Denker</person>
        </persons>
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        <slug>hirnforschungoderhirndogma</slug>
        <title>Hirnforschung oder Hirndogma </title>
        <subtitle>Wie viel Mythos und Aufkl&#228;rung in den Neurowissenschaften steckt</subtitle>
        <track>(Trans)Humanism</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>Vor knapp 20 Jahren hing der Nobelpreistr&#228;ger Francis Crick ein Schild an seine Labort&#252;r. Darauf stand &#8222;Consciousness Now&#8220;. Seit dem scheint es, als ob die Neurobiologie ein Problem mehr, und die abendl&#228;ndische Philosophie ein Problem weniger h&#228;tte. Crick verlautbarte, dass die Neurobiologie das Psychophysische Problem innerhalb der n&#228;chsten 20 Jahre l&#246;sen werde. Weiters forderte er die Philosophen auf, konstruktiv zur L&#246;sung des Problems beizutragen: Sie sollen die Klappe halten.  
Nun sind diese 20 Jahre vergangen. Und der Eindruck, dass die Neurowissenschaften einer L&#246;sung dieses Problems nahe sind, tr&#252;gt. Einerseits arbeiten viele Neurobiologen mit reduktionistischen Ans&#228;tzen. Andererseits sind die meisten popul&#228;rwissenschaftliche Berichte &#252;ber deren Ergebnisse &#252;bertrieben und ungenau. Weiters schwiegen die Philosophen nicht. So wurde es in der Philosophie des Geistes Mode, nicht erkenntnisorientiert zu arbeiten, sondern &#252;ber Glaubensinhalte zu streiten; fernab jeglicher empirischen Pr&#252;fbarkeit. 
Hier wird gezeigt, wie weit alle wissenschaftlichen Disziplinen davon entfernt sind, Bewusstsein zu entr&#228;tseln. Es wird die Basis der modernen Neurobiologie radikal angezweifelt: das Dogma, dass die elektrische Aktivit&#228;t von Nervenzellen Verhalten steuert und kausal Bewusstsein produziert. Weiters wird diskutiert, wie verschiedene Technologien unser Bild von Menschen und Gehirn ver&#228;ndern. Dabei wird vor allem auf k&#252;nstliche neuronale Netze und bildgebende Verfahren eingegangen. Bewusstsein ist immer noch etwas Mystisches. Die moderne Neurobiologie hat das R&#228;tsel aber interessanter gemacht. Die Aufkl&#228;rung hat begonnen, steckt aber noch in den Kinderschuhen. 
</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person role="moderator" id="52">J&#246;rg Bernardy</person>
          <person role="speaker" id="35">Richard K&#246;nig</person>
        </persons>
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        <slug>panel_trans_humanism</slug>
        <title>Panel: "(Trans)Humanism"</title>
        <subtitle>What's new? What's next?</subtitle>
        <track>(Trans)Humanism</track>
        <type>podium</type>
        <language>en</language>
        <abstract>generic event
panel to track topic</abstract>
        <description>generic event
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        <persons>
          <person role="speaker" id="66">David Zweig</person>
          <person role="moderator" id="52">J&#246;rg Bernardy</person>
          <person role="speaker" id="21">Kristin Finke</person>
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        <slug>zurtechnikgeschichtedescyborg</slug>
        <title>Zur Technikgeschichte des Cyborgs</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Theories of Technology</track>
        <type>lecture</type>
        <language>de</language>
        <abstract>Fragt man nach den Urspr&#252;ngen des Cyborg-Konzepts, l&#228;sst sich eine Bezugsspur durch die okzidente Geschichte legen, die naheliegenderweise am Mythos ihren potentiellen Ausgangspunkt nimmt. Der T&#246;pfergott Prometheus erschafft den Menschen aus Ton, dessen techn&#233;, einmal in die Welt gelangt, ihre Bahnen der Ausgestaltung alsbald auf die Idee der Maschine lenkt. Sp&#228;testens im Hellenischen Reich ist gleichfalls der zauberhafte Automat dokumentiert, eine Urform des Roboters, Androiden oder des Cyborgs. 
Die mit dem Prozess zum Cyborg intrinsisch verwobene ideologische Kulturentwicklung vollzieht sich, in geeigneter Leseweise Aram Vartanian nach, durch das Wechselwirken zwischen Technik, Philosophie und Medizin. Zus&#228;tzlich kommt es durch immanente Wandlungen der Technik zu einer als-ob Spiegelung des Menschen, den T&#246;pfermythos &#8211;  fundamental mindestens zwei Mal &#8211;  gesellschaftlich reduplizierend. In diesem Milieu des mehrfach durch Technik refraktierten Menschen entsteht 1960 im &#8222;Auftrag&#8220; der NASA das Cyborg-Konzept, gegr&#252;ndet auf dem aufkl&#228;rerischen topos der Freiheit.</abstract>
        <description>Passend zur Situation des ad hoc Vortrages w&#252;rde ich die Gelegenheit gerne n&#252;tzen mit einer vier-gliedrigen Philosophiespiel-Struktur der Auseinandersetzung mit der Fragestellung der Tagung, ob und inwiefern Wiederverzauberung stattfindet, zu experimentieren. Wobei die Technikgeschichte des Cyborgs diese &#220;berlegungen quer durchzieht.
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        <persons>
          <person role="speaker" id="84">Marek Bozuk</person>
          <person role="moderator" id="84">Marek Bozuk</person>
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        <slug>takingintellectualpropertyrightsseriously</slug>
        <title>Taking Intellectual Property Rights Seriously</title>
        <subtitle>Rethinking property in the IT age</subtitle>
        <track>Technology and Ethics</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Computer and Information Technology has permeated almost every domain of human activity (many of us can say that they cannot imagine life without computers).
But, besides simplifying a whole range of activities, technology changed the way we think and, in this sense, the developments in IT represent a re-enchantment of the world.
In this paper I would like to reveal some aspects of the changes that IT has produced in our understanding of the concept of property. One of the main causes of the reshaping of the concept of property is the new type of cooperation that was made possible through the Internet: mass cooperation and the blur of the distinction between consumers and producers. The example I will briefly analyse regarding intellectual property is that of software ownership. As evolving technologies create new possibilities for human action, they also pose new normative issues and I&#8217;ll try to argue that the proper normative framework in IT ethics is the evolutionary theory of norms.</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="61">Diana Turcu</person>
          <person role="moderator" id="12">Joy-Antoinette Aselmann</person>
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        <slug>vommythoscharakterdertechnik</slug>
        <title>Vom Mythoscharakter der Technik</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Technology and Ethics</track>
        <type>lecture</type>
        <language></language>
        <abstract>Die Aufkl&#228;rung f&#252;hrte zu einem Rationalisierungs- und S&#228;kularisierungsprozess, der mit MAX WEBER eine Entzauberung der Welt beg&#252;nstigte; mythisch-magische Elemente der Weltverzauberung schwanden qua Intellektualisierung, Rationalisierung, qua Wissenschaft aus der Religion. In seiner Kulturkritik kritisiert ROUSSEAU die Folgen und Wirkungen der Wissenschaften und K&#252;nste. ROUSSEAU zeigt auf, dass diese paradoxal dem erwarteten Bed&#252;rfnis des Menschen nach Menschlichkeit konterkarieren statt Sinnstiftungs- und Stabilisierungstechniken der Vervollkommnung fortschreitend zu f&#246;rdern: die Artefakte des Menschen, von der Technik und modernen Wissenschaft verhei&#223;en, &#252;berwinden ihn &#8211; im Gegensatz zum Mythos, der bereits &#220;bermenschliches enth&#228;lt (vgl. Fink 1959/1978). Entfremdung ist die Folge, obwohl der Mensch Sch&#246;pfer der Technik ist, sie zu seinen Diensten entwickelt, herstellt. Technik als lebensnotwendiger, integraler Bestandteil der Lebenswelt des Menschen (vgl. Poser 2000) gewinnt eine Eigendynamik, eine Technikdynamik, die den Menschen &#252;bersteigt.
Mit anderen Worten: die Transformation des Alltags durch Technik treibt ein Doppelspiel mit dem Menschen; einerseits unterst&#252;tzt sie ihn, andererseits transformiert sie zuweilen entgegengesetzt zu der Alltagsbew&#228;ltigungsfunktion der Technik den Menschen. In dieser Transzendierung, &#220;berschreitung des Techniksch&#246;pfers Mensch durch Technik, wird der k&#252;nstliche &#8222;Knecht&#8220; zum Herren, nimmt Technik als vom Menschen Kreiertes Mythoscharakter an. 
Der begrifflichen Bestimmung und Charakterisierung der anthropologischen Funktion von Mythos (vgl. Cassirer, Spengler, Fink) sowie der Definition der Teleologie und Finalit&#228;t der Technik im Rahmen einer Technikphilosophie (vgl. Poser 2000) folgt eine Analyse dieser Technikdialektik, die Mythoscharakter annimmt. Die These ist, dass moderne Technik surrogathaft aber zugleich unvollst&#228;ndig den Charakter des Mythos annimmt, was den Eindruck erweckt, Technik selbst sei Ursache der Wiederverzauberung, gar des Wunsches nach einer R&#252;ckkehr in den Mythos. 

</abstract>
        <description></description>
        <persons>
          <person role="speaker" id="55">Caroline Kolisang</person>
          <person role="moderator" id="12">Joy-Antoinette Aselmann</person>
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        <slug>zurambivalenzdestechnischenfortschritts</slug>
        <title>The Ambivalence of Progress in Technology</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Technology and Ethics</track>
        <type>lecture</type>
        <language>en</language>
        <abstract>(Lecture will be held in English.)

ur Ambivalenz des technischen Fortschritts

Gerade zur Zeit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert und bis ins 20. Jahrhundert hinein wurden Fortschritt und Innovation lange Zeit als unkritisch und als immer zum Vorteil des Menschen wahrgenommen. Innovationen und technischer Fortschritt m&#252;ssen aber nicht nur zum Wohle des Menschen sein. Gerade seit kritischen Erfindungen im 20. Jahrhundert, wie beispielsweise der Atombombe, wird offensichtlich, dass Fortschritt nicht automatisch gleichzusetzen ist mit einem positiven Nutzen f&#252;r die Menschheit. Diese Ambivalenz, sowie das Thema Verantwortung sollen in diesem Vortrag beleuchtet werden.
Am Beispiel von exportierten Technologien bzw. technischen Produkten wie beispielsweise Google oder Cisco Routern soll das Problem der Verantwortung in der Technik und der Einfluss des Menschen auf die Technik dargelegt werden. Folgende Fragen werden dabei angerissen:
Zur Technik-Ambivalenz: nutzt jeder technologische Fortschritt auch dem Menschen? Oder herrscht hier auch eine gewisse Dialektik vor: Das L&#246;sen des einen Problems durch Fortschritt mag gerade durch diesen auch neue Probleme produzieren? Beispielsweise Medikamente wie Antibiotika, die gegen bestimmte Krankheiten entwickelt werden, aber auf der anderen Seite auch eine vermehrte Resistenz der Bakterien/Viren gegen&#252;ber diesem Medikament hervorrufen (Sachsse)
Wer ist &#252;berhaupt verantwortlich, wenn es um Technik, Entwicklung und Fortschritt geht &#8211; der Erfinder, der Nutzer, die Gesellschaft oder der Staat? Verantwortungsauffassungen sollen hier zus&#228;tzlich beleuchtet werden (Ropohl)
Inwieweit hat der Mensch Einfluss auf die Entwicklung der Technik, ist er ihrer wirklich ausgeliefert, wie technologische Deterministen es sehen wollen (Martin, Adorno)?</abstract>
        <description>Quellen:
Adorno, Theordor W.,  &#8222;Technik und Humanismus&#8220;
Rapp, Friedrich,  &#8222;Die normativen Determinanten technischen Wandels&#8220;
Sachsse, Hans, &#8222;Ethische Probleme des technischen Fortschritts&#8220;
Jonas, Hans, &#8222;Warum die Technik ein Gegenstand f&#252;r die Ethik ist: f&#252;nf Gr&#252;nde&#8220;
Lenk, Hans, &#8222;Zur Verantwortung des Ingenieurs&#8220;
Ropohl, G&#252;nter, &#8222;Verantwortung in der Ingenieurarbeit&#8220;
Hubig, Christoph, &#8222;Die Kunst des M&#246;glichen II&#8220;

Artikel:
Martin, Kirsten E. &#8222;Internet Technologies in China: Insights on the Morally Important Influence of Managers&#8220;
Herschel, Richard T., &#8222;Ethical Implications of Technological Advances on Business Communication&#8220;
Koehn, Daryl &#8222;Ethics in a technological age&#8220;
Di Norcia, Vincent &#8222;Ethics, technology development and inovation&#8220;
Marshall, Kimball P. &#8222;Has Technology Introduced New Ethical Problems?&#8220;
Kateb, George &#8222;Technology and Philosophy&#8220;</description>
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          <person role="speaker" id="5">Alicia   Hennig</person>
          <person role="moderator" id="12">Joy-Antoinette Aselmann</person>
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        <title>Panel: Technology and Ethics</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>Technology and Ethics</track>
        <type>podium</type>
        <language>de</language>
        <abstract>generic event
panel to track topic</abstract>
        <description>generic event
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          <person role="speaker" id="5">Alicia   Hennig</person>
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        <slug>abschlussrede</slug>
        <title>(Re-)Enchantement - Fact or Fiction?</title>
        <subtitle></subtitle>
        <track>General Conference Program from Organisation Team</track>
        <type>podium</type>
        <language>en</language>
        <abstract>Well, is there a Reenchantement of the world?</abstract>
        <description>Closing Event</description>
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